010091! Falsche Ansage und Inkassobüro EWD

Dieses Thema im Forum "Call by Call" wurde erstellt von Jake4616, 9. Juni 2018.

  1. Jake4616

    Jake4616 Neues Mitglied

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    Hallo, liebes Forum,

    Wer kann mir mit Informationen helfen?
    3 Gespräche die ich im Januar mit der 010091-Vorwahl geführt habe wurden anders abgerechnet als tariflich angesagt.
    So entstanden unverhältnismäßig hohe Kosten, die ursprünglich eigentlich nur ein paar Cent gewesen wären.
    Ich notiere mir alle Tarifansagen aus Erfahrung schriftlich, um sie stets nachvollziehen zu können, da man idR Wochen oder Monate später nicht mehr 100%ig weiß, was man gedacht hat zu hören.
    Zudem war ich bei ALLEN Gesprächen nicht alleine, und mein Zeuge, der auch eigentlich die Gespräche über meinen Anschluss geführt hat, kann diese aufgeschriebenen Tarife bestätigen.
    Soviel zur Ausgangssituation.
    Nachdem eine in meinen Augen ungerechtfertigte Rechnung über meinen Telefonprovider kam, mit den ausgewiesenen Forderungen ders CbC-Anbieters, ließ ich diese Forderung stornieren durch meinen Provider.
    Tags darauf verfasste ich eine Stellungnahme und Erklärung, warum diese Forderung unrechtmäßig ist an den Anbieter 010091.
    Das Einschreiben kam 2 Wochen später ungeöffnet zurück.
    Daraufhin sandte ich ein Fax mit erfolgreicher Sendeübermittlung.
    Ich erhielt keine Antwort.
    4 Wochen später bekam ich eine „freundliche Zahlungserinnerung“ mit Mahnkosten von 5,90€ zugesandt mit keinerlei Stellungnahme zu meinem Fax.
    Diesmal schrieb ich eine E-Mail an den Anbieter und sendete ein weiteres Mal ein Einschreiben, um den Sachverhalt ein für allemal zu klären.
    Die E-Mail blieb unbeantwortet. Das Einschreiben kam nach 2 Wochen ungeöffnet zurück.
    Stattdessen meldete sich das EWD-Inkassobüro bei mir, die nun den Fall übernommen haben mit der Forderung und zusätzlichen Inkassokosten.
    Nach einigem Schrift-und Telefonverkehr muss ich nun erkennen, dass diese Firma in keinster Weise an einer Klärung interessiert ist, und recht offensiv in Ihrer Vorgehensweise ist.
    Hat jemand bereits Erfahrung mit einem ähnlich gelagerten Fall?
    Ich möchte ungern über Monate mit denen zu tun haben, zumal ich IM RECHT bin, und auch nicht vor Gericht, was bereits von deren Seite angedroht wurde.
    Aber...ich bin im prinzipientreu, und die Tarifansage war eine ganz andere als abgerechnet und daran gibt es keinen Zweifel.
    Allerdings bin ich mir auch echt unsicher, wie die Rechtslage hier ist, und was da auf mich zukommt!
    Sprich: Sind das Drohgebärden, die ich ernst nehmen sollte, oder entbehrt das grundsätzlich sowieso jeder Rechtsgrundlage?
    Ist die Tatsache, dass ich mir die Ansagen notiert habe und eine weitere Person die Richtigkeit dieser Notizen belegen kann eine gute Ausgangslage vor Gericht oder ist das GAR NIX wert.
    Ich bin für jeden Input ECHT dankbar!
     
  2. Melanie

    Melanie Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Jake,

    wir dürfen keine rechtliche Beratung geben, aber ich biete gern an, die Preise, die der Anbieter uns übermittelt hat, zu überprüfen. Dazu bräuchte ich das Anrufziel und den genauen Zeitpunkt der Telefonate. So ließe sich in Kombination mit dem Einzelverbindungsnachweis herausfinden, ob tatsächlich falsch abgerechnet wurde. Damit hättest du ein weiteres Argument, sollte es tatsächlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen.
    Wenn ich nachschauen soll, schick mir deine Daten doch am besten an redaktion@billiger-telefonieren.de.

    Viele Grüße
    Melanie