An Spammad/moderator re; ventelo

Dieses Thema im Forum "Fragen & Hilfe" wurde erstellt von drb, 29. April 2011.

  1. drb

    drb Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2010
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    lieber spammad,

    1. im Dez.2010 erhielt ich eine Telekomrechnung, darin u.a. cbc-vorwahl 010090 Ventelo in Höhe von ca. €400 bei einem Minutentarif von 83,95 ct. (Türkei) , also für eine angebliche gesprächsdauer von mehr als 6 std.

    Der übliche/durchschnittleiche tarifTürkei liegt bei rd. 1,5ct p/m(festnetz) bzw. 4-5 ct p/m mobil.

    Ich wähle GRUNDSÄTZLICH (aber freilich nicht nachweisbar)den günstigsten anbieter MIT TARIFANSAGE, zu der zeit leider noch über biallo - und ich verhöre/verwähle mich nicht.

    Darüber hatte ich im dez.2010 bereits informiert.

    2. nach korrespondenz mit spammad hatte ich anschliessend

    a) telekom angewiesen, diesen betrag nicht einzuziehen und die mir bekannten ventelo cbc nummern zu sperren;

    b) ventelo angerufen, einzelgesprächsnachweis angefordert und dann schriftlich (leider ohne einschreiben/rückantw.) widerspruch eingelegt und mit anwalt gedroht - zum einen gegen den berechneten tarif, zum anderen gegen die anzah/dauer/zeitpunktl der gespräche (z.b. sollten es am 7/8 august 2010 zwischen 0 und 7 uhr morgens bis zu 8 anrufen zwischen 0,5 sek. und 55 min. gewesen sein - was absurd wäre).

    3. da ich nichts mehr hörte, hielt ich die angelegenheit für erledigt - bis ich gestern - fast vier monate später - eine MAHNUNG erhielt, mit sofortiger fälligkeit.

    Lieber spammad, soll/kann ich den widerspruch( jetztper einschreiben) nachträglich einlegen? Was kann ichsonst tun (der anwalt gibt mir wenig chancen, da ich nichts beweisen kann).

    Vielen dank für evt. vorschläge

    drb

    ps
    was, wenn ich erneut solche rechnungen bekomme, da ich inzwischen erfahre habe, dass ventelo eine ganze reihe cbc nummern hat und diese ständig wechselt?!


    l
     
  2. spammemad

    spammemad Gast

    Hallo drb,

    ich fürchte, Dein Anwalt hat leider recht. Ohne Nachweis für eine Beanstandung hättest Du bei einem Gerichtsprozess so gut wie keine Chance. Und unter vergleichbaren Umständen hat Ventelo (vermutlich eben darum) bisher auch immer Klage erhoben, wenn der geforderte Betrag nicht bezahlt wurde.

    Beanstandungen ohne Nachweis sind überwiegend wertlos. Quasi Kardinalfehler.

    Einwände gegen die berechneten Tarife sind meistens eher hinderlich als nützlich. Im Falle einer Beanstandung nach § 45i TKG (und auch per Einschreiben Rückschein) wird so ein Einwand dazu führen, dass die Beanstandung wirkungslos wird, weil dann die Beanstandung nachweislich (!) nicht auf einen technischen Mangel zurückzuführen ist. Die Höhe der Tarife ist nämlich keinesfalls ein technischer Mangel. Dann muss vom Anbieter keine technische Prüfung durchgeführt werden.

    Für solche Fälle ist der § 45i TKG eigentlich da. Wenn hier nur das Gesprächsaufkommen (und nicht auch noch die Höhe der Tarife) beanstandet worden wäre (und natürlich auch per Einschreiben Rückschein), hätte man danach voraussichtlich nur etwas Drohmahndummfug dulden müssen.

    Nun sind garantiert alle Fristen verstrichen. Ich vermute, dass einige spezielle Anbieter auch erst darauf warten, bevor sie eine Mahnung schicken.

    Wenn es keine Belege für die Sendung von dem Widerspruch gibt und Ventelo auch nie mit einem Wort darauf eingegangen ist, kann man nun wohl nichts mehr machen. Die würden im Falle des Falles einfach alles abstreiten. Und die horrenden Tarife sind leider nicht ungesetzlich. Das würde also nur noch viel teurer. Es tut mir aufrichtig leid, aber ich denke, jetzt bezahlen wäre sehr ärgerlich, aber hier noch die günstigste Lösung.

    Ventelo wechselt übrigens nicht ständig die Kennzahlen. Die betreiben schlicht jede Menge davon (Ventelo's AGB):
    010018, 010052, 010088, 010090, 01011, 01012, 01013, 01019, 01040, 01052, 01079, 01097, 01098 und die Auskunftsdienstenummern 11822 und 11823.

    Freundliche Grüße
     

Diese Seite empfehlen