Alternative Smartphones / Günstige Hersteller

Dieses Thema im Forum "Handys" wurde erstellt von Arnulf, 30. August 2015.

  1. Arnulf

    Arnulf Neues Mitglied

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    Hi Leute,

    ich suche ein neues Smartphone, möchte mich diesmal aber nicht von den üblichen Giganten der Branche blenden lassen. Also Alternativen zu Apple/Samsung/Sony wäre ich nicht abgeneigt.

    Kann mir jemand von Euch einen groben Überblick geben, welche Anbieter derzeit vielversprechend aussehen und welche ihrer Produkte die Standardvariationen vielleicht sogar in Preis/Leistung schlagen können?

    Was haltet ihr von Huawei? Ist das eine ernstzunehmende Alternative zu iPhone etc.?

    Bin für jeden Tipp dankbar!
    Arnulf
     
  2. eckerman

    eckerman Mitglied

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    Hallo Arnulf,

    finde diese Frage zur Abwechslung mal sehr spannend, da du mal etwas von den üblichen Anbietern abweichst. Ich würde dir einfach mal raten zum Beispiel bei 7mobile bei den verschiedenen Herstellern durchzuschauen. Das inspiriert dich vielleicht ein bisschen und du erfährst auch was es sonst noch so auf dem Markt gibt. Da habe ich mittlerweile auch den Überblick verloren. Man hört ja immer nur von den gleichen. Ich habe mich gerade mal etwas über die neusten Modelle von Huawei schlau gemacht und bin echt begeistert! Die Funktionen von dem P8 sprechen mich wirklich an. Wenn du dann zum Beispiel noch einen passenden Vertrag bei 7mobile findest, ist es auch gar nicht mehr zu teuer. Ich habe dort auch schon öfter gekauft und war immer sehr positiv überrascht. An deiner Stelle würde ich Huawei auf jeden Fall mal eine Chance geben. Gerade wenn du mal von den üblichen Herstellern weg möchtest. Kannst ja gerne mal berichten, wie du dich entscheidest.

    Guten Start ins Wochenende! :)
     
  3. Mobilfunk-Guru

    Mobilfunk-Guru Neues Mitglied

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    Hier im Forum ist ja nicht gerade viel los. Aber ich versuche mal die Diskussion etwas anzukurbeln.

    Es ist wohl nichts Neues, dass das iPhone, und die Smartphones von Huawei, ZTE, Lenovo, Medion, Asus, Xiaomi etc. alle aus China kommen. Ja, auch das iPhone kommt aus China, auch wenn Apple eine amerikanische Marke ist.
    Aber neben diesen o.g. Herstellern gibt es noch viele andere Handyproduzenten in China, die tolle Technik, zum kleinen Preis liefern, nur sind diese hier zulande nicht so bekannt.
    Auch chinesische Prozessoren von Mediatek sind nicht so bekannt, wie die Snapdragon von Qualcomm, deshalb aber nicht schlechter.
    Ich beschäftige mich bereits seit vielen Jahren mit dieser Technik und den vielen unterschiedlichen chinesischen Herstellern. Nicht alle Hersteller sind auf den deutschen Markt ausgerichtet. So fehlt vielen Smartphones das für Deutschland wichtige Band 20 LTE 800 Mhz.
    Ja, man kann auch auf die Nase fallen, wenn man blind irgend ein Billig-Handy in China erwirbt. Man sollte nicht nur wissen, von welchen Herstellern man Smartphones kaufen kann und was die verbaute Technik leistet, man sollte auch die Fallstricke bei der Einfuhr solcher Produkte nach Deutschland kennen, da diese den Zollbestimmungen und der Einfuhrumsatzsteuer unterliegen.
    Ich stelle Euch gerne empfehlenswerte Smartphones und Smartwatches vor und gebe Tipps, wo man diese kaufen kann.
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  4. Zonni

    Zonni Neues Mitglied

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    Moin Moin, ich habe Ende letzten Jahres ein günstiges Handy für meine Dad (73) gesucht. Gelandet bin ich bei Archos. Dafür, dass das Gerät nur um die 130 Euro gekostet hat finde ich bzw. mein Vater das gar nicht schlecht. Sogar die Kamera macht super Bilder. Und alle Anwendungen, die man so braucht auch. Ich hab das bei Amazon gekauft.
     
  5. Mobilfunk-Guru

    Mobilfunk-Guru Neues Mitglied

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    Na ja, für den "Alten Herrn" sind die Ansprüche sicher nicht so groß. Der Aldi hat die Woche ein Smartphone für 49,00€, aber kaufen würde ich es lieber nicht. Wenn schon preiswert, dann lieber ein China-Knaller, z.B. das Vernee Thor oder das Xiaomi Redmi 4A (hier nur Globalversion kaufen!).
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  6. Zonni

    Zonni Neues Mitglied

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    Ich würde auch kein Handy für 49,00 Euro kaufen. Aber bei den Chinahandys bin ich ehr skeptisch. Die mögen qualitativ ja ganz gut sein, aber was ist wenn das Gerät defekt ist und in die Reparatur muss. Wie sieht es da mit Gewährleistung etc aus?
     
  7. Mobilfunk-Guru

    Mobilfunk-Guru Neues Mitglied

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    @Zonni
    China-Handys haben 1 Jahr Garantie, wenn sie direkt aus China kommen und nicht über einen deutschen Shop, denn dort gilt natürlich deutsches Garantierecht.
    Eine Rücksendung nach China kostet 15,89€. Viele Anbieter lassen aber beim deutschen Vertragspartner TOM-Repair reparieren. Da entfällt die Rücksendung nach China.
    Aber, ganz ehrlich, ich habe China-Technik ohne Ende und noch nie einen Garantiefall gehabt. Das spricht auch schon für Qualität.
    Gruß Mobilfunk-Guru.jimdo.com
     
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  8. Zonni

    Zonni Neues Mitglied

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    Oh, das wusste ich alles nicht. Wenn das so ist revidiere ich meine Meinung. Vielen dank für die Info :)
     
  9. Mobilfunk-Guru

    Mobilfunk-Guru Neues Mitglied

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    Praxistest LeEco Le Max 2 X820
    Viele Telekommunikationsportale aus Deutschland und China loben das Handy über den grünen Klee. So schreibt AreaMobile.de "Kaufen! Dieses Smartphone ist der Knaller".
    Ganz so überschwänglich bin ich nicht. Nicht desto trotz ist dieses Smartphone sehr gut und vom Preis-/Leistungsverhältnis wohl unschlagbar.
    Die Technik ist auf dem Niveau der TOP-Smartphones 2016. Längere Zeit führte es die TOP-TEN der schnellsten Smartphones der Welt an. LeEco hat hier auf einen der schnellsten Prozessoren zurückgegriffen und verbaut den Snapdragon 820. Je nach Quelle, erreicht LeEco damit bis zu sagenhafte 143.408 AnTuTu Benchmark-Punkte. Derzeit führt das iPhone 7 Plus die Bestenliste mit 172.644 Punkten an. Das Huawei Mate 9 bringt es auf respektable 146.942 Punkte. Also in der Spitzenklasse kann das Ergebnis des LeEco Le Max 2 noch immer mithalten.
    Je nach Ausstattung sind 4 GB bzw. 6 GB Arbeitsspeicher an Bord. Der nicht erweiterbare Speicher des Gerätes reicht von 32 GB bis zu 128 GB. Aus mehreren Gründen rate ich dennoch nur zum Gerät mit 4 GB RAM / 32 GB ROM. LeEco wirft immer wieder verschiedenste Varianten des Gerätes auf den Markt. Nur die kleine Variante hat aber das für Deutschland wichtige LTE Band 20 mit 800 Mhz an Bord!

    Und, das ist natürlich Geschmackssache, das kleine Gerät gibt es im chicken rose Gold. Nein, das Gerät wirkt wirklich nicht zu feminin.

    Darüber hinaus, ist die kleine Variante auch preislich am interessantesten. Derzeit kriege ich das Smartphone bereits für unter 230,00 €.
    Das Gerät schluckt 2 SIM-Karten aber leider keine zusätzliche Speicherkarte.
    Die Verarbeitung des Le Max 2 ist über jeden Zweifel erhaben. Noch nie habe ich ein so gut verarbeitetes Gerät in den Händen gehalten. Alles wirkt hochwertig und für diese Preisklasse unschlagbar gut. Die Displayränder sind schmal und die Materialien des Metallgehäuses sind sehr gut gewählt. Die Abmessungen halten sich für ein 5,7 Zoll-Gerät mit 156,8 x 77,6 x 7,99 im Rahmen. Da ist eine iPhone 7 Plus mit 5,5 Zoll Diagonale größer und unhandlicher.
    Auch nach dem Einschalten lacht einen ein Display an, dass schon mit einer 2K-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln einen Spitzenwert bietet, den man auch sieht. Hier kommt das 5,7 Zoll-Display voll zur Geltung. Zum Vergleich, die Auflösung eines iPhone 7 Plus liegt bei 1920 x 1080 Pixeln.
    Unter dem Display verbergen sich, die für Android üblichen 3 Tasten, die man allerdings nur sieht, wenn man sie mit dem Finger aktiviert.
    WLAN wird als Dual-Band unterstützt und Wifi Direct ist auch an Bord.
    Der Akku bietet 3100 mAh und hält länger, als man vermuten mag. Die Hard- und Software scheint gut aufeinander abgestimmt zu sein und das Display nicht zu hungrig. Ich habe den Akku nie an den Rand seiner Leistungsfähigkeit gebracht und kam immer gut über den Tag, auch wenn ich einmal sehr viel mit dem Smartphone gearbeitet hatte. Dazu trägt sicher auch die EUI genannte Benutzeroberfläche bei, die auf Android 6.0.1 basiert. Apropos, LeEco löst einige Dinge anders, als man es von Android 6 gewohnt ist. Die linke, der 3 Tasten unter dem Display, führt nicht etwa nur zum Manager der geöffneten Anwendungen, sondern auch in ein Schnellstart-Menü, dass sich individuell anpassen lässt, GUT GEMACHT! Von hier aus gelangt man auch in die Einstellungen. Das gefällt mir nicht so gut. Wenn man Android gewohnt ist, versucht man automatisch über das Wischen von oben nach unten in die Einstellungen zu kommen. Das klappt hier nicht.
    Im Menü der Einstellungen sind einige Begriffe nicht ins Deutsche übersetzt. Man sollte schon der englischen Sprache mächtig sein, wenn man sein Smartphone optimal konfigurieren möchte. Eine Wallpaper App ist zwar im Menü enthalten, funktioniert aber nicht.
    Die 21 Mpx Haupkamera stammt aus dem Hause Sony und schießt sehr gute Bilder. Da kann man die Kamera gerne auch mal zu Hause lassen. LeEco verbaut einen Dual-Blitz, so dass Fotos auch bei schwachem Licht gut gelingen. Das Kamera-Menü lässt sich vielfältig und individuell einstellen. Videos kann man in 4K-Auflösung drehen und Slomotion ist auch mit an Bord. Die Frontkamera hat 8 Mpx und reicht voll und ganz für ein gutes Selfie.
    Die Qualität des verbauten Lausprechers ist ausgezeichnet. Er klingt satt, mit viel Bass und neigt nicht zum verzerren.
    LeEco verbaut übrigens keinen Klinkenanschluss für den Kopfhörer. Diese können aber mittels Adapter am USB-C Anschluss angestöpselt werden, falls man nicht ohnehin Bluetooth dafür nutzt.
    Aber, wo viel Licht ist, gibt es auch ein wenig Schatten. So fehlt mir NFC in der Ausstattungsliste, und der Fingerabdrucksensor muss des Öfteren neu kalibriert werden. Zum Glück gibt es eine entsprechende Funktion im Menü. Bei Kälte arbeitet der Sensor am schlechtesten.
    Wie inzwischen bei vielen Smartphone-Herstellern üblich, verzichtet LeEco auf einen App-Drower. Dies ist für mich aber kein Nachteil, weil man alle überflüssigen Apps, die sich nicht deinstallieren lassen, in einem Ordner "Müll" zusammenfassen kann. Aber auch hier gibt es einen Wermutstropfen. Man braucht manchmal etwas Ausdauer, wenn man eine App in einen Ordner verschieben möchte, denn so einige Male weigerte sich der Ordner, die App auch aufzunehmen.
    Bluetooth ist in der aktuellsten Version 4.2 verbaut. Meine Freisprecheinrichtung (5er BMW F10) verbindet sich oft nicht sofort automatisch mit dem LeEco Le Max 2. Meldet sich aber ein weiteres Gerät auf der Freisprecheinrichtung an, so findet auch das LeEco dorthin den Weg ohne Probleme. Die Ursache hierfür konnte ich bislang nicht klären.
    Fazit: Die Stärken des LeEco Le Max 2 dominieren eindeutig und machen es wirklich zu einem Flagship-Killer, der sich nicht verstecken muss. Mit den wenigen Einschränkungen kann man leben, vor allem angesichts des unschlagbaren Preises.
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  10. Mobilfunk-Guru

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    Ja, darum will ich den Leuten die Angst nehmen ...
    Ich werde hier ein paar empfehlenswerte Handys vorstellen.
     
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  11. Zonni

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    Das finde ich ein gute Idee. Ich denke, es geht vielen so wie mir.
     
  12. Mobilfunk-Guru

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    Also, das LeEco Le Max 2 habe ich seit letztem Jahr und finde, es ist einfach der Hammer für den Preis.
    Heute stelle ich noch einen anderen Praxistest ein.
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    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2017
  13. Mobilfunk-Guru

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    Praxistest Vernee Apollo Lite
    Seit Mitte 2016 ist das Vernee Apollo Lite auf dem chinesischen Markt verfügbar. Es war eines der ersten Smartphones mit dem Mediatek Chip "Helio X20".
    Das Lite Modell unterscheidet sich vom großen Bruder durch die geringere Bildschirmauflösung des 5,5 Zoll Displays (Full-HD statt 2K), einen kleineren internen Speicher (32GB statt 64GB), andere Kameras (Hauptkamera: 16 Mpx statt 21 Mpx, Selfikamera 5Mpx statt 8Mpx) und natürlich durch den Preis. Ansonsten ist die verbaute Technik nahezu identisch. Angesichts des Preisunterschiedes von 70,00 bis 80,00 EUR, ist die Lite Variante richtig interessant. Zu diesem Preis gibt es kein gleichwertiges Smartphone.
    Wie schon das Vernee Thor, ist auch das Apollo Lite ausgezeichnet verarbeitet. Die Displayränder sind schmal, das Gerät steckt in einem Gehäuse aus Aluminium und ist wahlweise in weiß, mit silberner Rückseite oder ganz in schwarz erhältlich. Natürlich ist es Geschmackssache, was einem besser gefällt. Ich habe mich für die weiße Variante entschieden.
    Auch die Maße des Apollo Lite halten sich in Grenzen. Es ist schmaler und auch nicht so lang, wie ein iPhone 7 Plus, dafür aber ein wenig dicker. Pummelig wirkt es dennoch nicht. Der gekrümmte Rücken des Smartphones kaschiert geschickt diese Dicke und läßt es dünner erscheinen, als es tatsächlich ist.
    Mit den o.g. technischen Daten, gepaart mit 4GB RAM, LTE inklusive Band 20 (800 Mhz), einem Akku mit 3180 mAh, der leider nicht wechselbar ist, Fingerabdrucksensor, W-LAN mit 5 GHz und Bluetooth in der Version 4.1, USB-C-Anschluss, GPS etc., ist das Gerät gut aufgestellt.
    Die Technik siedelt sich auf dem Niveau zwischen Mittelklasse und Oberklasse an. Die TOP-Smartphones sind aber noch ein Stückchen entfernt. Die Frage ist nur, braucht man wirklich ein Smartphone mit 130.000 AnTuT-Benchmarkpunkten oder tut es auch eines mit knapp 94.000 Punkten? Zum Spielen, selbst aufwändiger Spiele, reicht das Apollo Lite auf jeden Fall, denn neben dem schnellen Chip stehen dem Gerät ja auch 4 GB RAM zur Seite, was in dieser Preisklasse seines gleichen sucht.
    Das Gerät schluckt 2 SIM-Karten oder wahlweise 1 SIM-Karte und eine Micro-SD Card mit bis zu 128GB. Der Schlitten hierfür sitzt links im Gehäuse.
    Die Schalter befinden sich an der rechten Seite des Gehäuses und lassen sich gut erreichen. Der Druckpunkt könnte etwas kräftiger ausfallen. Gelegentlich schaltet man das Smartphone auch schon mal versehentlich ein, weil der Power-Button etwas lose im Gehäuse sitzt. Vielleicht ist das aber auch nur ein Verarbeitungsfehler bei meinem Gerät.
    Die Front wird von einem 2.5D Corning Gorilla Glas 3 geschützt. Nach dem Einschalten zeigt sich ein Display in Full-HD, auf dem man keine einzelnen Pixel mehr erkennen kann. Eine 2K-Auflösung vermisst man nicht. Das Display stammt von Sharp, ist Blickwinkel stabil, kräftig, mit natürlicher Farbwiedergabe. Sollte es dennoch Änderungsbedarf geben, so ist MiraVision, zur individuellen Anpassung der Farben auch noch an Bord.
    Die für Android üblichen 3 Tasten, werden auf dem Bildschirm eingeblendet. Auf separate Tasten hat Vernee hier verzichtet.
    WLAN wird als Dual-Band (2,4 und 5 Ghz) unterstützt und Wifi Direct steht auch in der Ausstattungsliste.
    Der Akku bietet 3800 mAh und hält lange genug, um damit locker über den Tag zu kommen. Bei den meisten, sollten auch 2-3 Tage drin sein, wenn man die Benutzung in Grenzen hält. Hier macht sich bemerkbar, dass ein Full-HD Display längst nicht so hungerig ist, wie ein 2K-Display. Mediatek Pump-Express-Technologie ist vorhanden und läd das Apollo Lite sehr schnell wieder auf (0 auf 100% etwa 1,5 Stunden).
    Als Betriebssystem verwendet Vernee Android 6.0.1. Ob es ein Update auf 7.0 Nugat gibt bleibt abzuwarten, vermutlich aber nicht. Android ist nahezu als Stock-Android und ohne nervige China-Apps aufgespielt. Dadurch ist das System schlank, ohne Bugs und flüssig in der Bedienung. Hier hat Vernee sehr gute Arbeit geleistet.
    Natürlich ist der Helio X20 daran auch beteiligt, zumal Vernee ein Maximum aus diesem herausholt. Ich konnte beim täglichen Gebrauch, keinen merklichen Unterschied zu einem Snapdragon 820 feststellen.
    Die 16 Mpx Hauptkamera stammt von Samsung und schießt bei Tageslicht gute Bilder. Die Einstellmöglichkeiten der Kamera könnten vielfältiger sein. Vernee verbaut auf der Rückseite einen Dual-Blitz, so dass Fotos auch bei schwachem Licht ganz gut gelingen. Videos lassen sich sowohl in 4K-Auflösung, als auch in Slowmotion drehen. Die Selfiecam reicht für einen Schnappschuss völlig aus, zu viel mehr aber nicht.
    Die Qualität des verbauten Lausprechers ist brauchbar, aber längst nicht so gut, wie beim LeEco Le Max 2.
    Will man Musik genießen, ist sowieso ein Kopfhörer Pflicht. Am Gehäuse ist hierfür oben ein 3,5 mm Klinkenanschluss verbaut.
    NFC fehlt in der Ausstattungsliste. Mir fehlt es nicht unbedingt.
    Viel wichtiger ist, dass es auf der Rückseite, einen guten Fingerabdrucksensor gibt, der zuverlässig seinen Dienst verrichtet.
    Fazit: Das Vernee-Apollo Lite hat kaum Schwächen und patzt in keiner Disziplin. Die Technik, Verarbeitung und der Preis machen es zu einem Smartphone der ersten Wahl. Der Gegenwert, den man erhält, ist unschlagbar. Mehr Smartphone braucht man derzeit eigentlich nicht.
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    Hinweis zum Praxistest Vernee Apollo Lite
    In diesem Monat erscheint ein Ableger, namens Vernee Apollo X. Eigentlich ist es techn. identisch. Nur der interne Speicher wächst auf 64GB und der Akku ist etwas stärker. Bewährte Klasse löst man eben nicht so schnell ab, sondern verbessert es mit einem Finetuning.
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    Praxistest

    THL T9 Plus
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    Das THL T9 Plus ist ein Einsteiger-Smartphone mit akzeptabler Ausstattung, das für alle Alltagsaufgaben eigentlich gut gerüstet ist. Das System fährt sehr schnell hoch und steht Ruckzuck zur Nutzung bereit. Das habe ich bisher so schnell noch bei keinem anderen Smartphone gesehen. Dennoch hat mich seit langem kein anderes Smartphone so gefordert. Dazu aber später mehr.
    Die technischen Daten lesen sich gut, für ein Smartphone unter 100,00€. Das telefonieren klappt sehr gut. Die Gesprächsqualität ist nicht zu beanstanden und mit das Beste, was ich in letzter Zeit am Ohr hatte. Auch der Gegenüber lobt die gute Gesprächsqualität.
    Der Prozessor stammt aus dem Regal von Mediatek und ist nicht unbedingt spektakulär aber in dieser Preisklasse oft vertreten. Es ist der MTK6737, Quad-Core 64bit, der mit 1,3 GHz taktet. THL kitzelt hier aber sehr gute 35720 AnTuTu-Punkte heraus, was im Vergleich zu den Mitbewerbern ein sehr guter Wert ist. Die Grafik wird mittels Mali T720 abgebildet. Unterstützung erhält das ganze Paket durch einen Arbeitsspeicher mit 2 GB RAM. Das ist wirklich solide.
    Der interne Speicher hat eine Kapazität von 16 GB, von welchen mehr als 12 GB zur Verfügung stehen. Inzwischen ist es sehr selten, dass neben dem erweiterbaren Speicher auch noch 2 SIM-Karten Platz finden. Meist werden inzwischen Kombi-Slots verbaut. Hier gibt es von mir einen großen Pluspunkt.
    Die Steckplätze befinden sich unter der abnehmbaren Rückseite. Die Abdeckung aus Kunststoff ist geriffelt und mit einer Antirutsch-Oberfläche beschichtet. Sie sitzt bombenfest. Nichts knarzt oder gibt nach, wenn man versucht das Smartphone zu verwinden. Aber Vorsicht, die Abdeckung ist dennoch sehr grazil. Beim Ablösen sollte man große Vorsicht walten lassen, insbesondere im Bereich der Kamera. Hier sind die Stege sehr dünn.
    Der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh und ist wechselbar. Der Saft reicht gut über den Tag. Auch 2 Tage sind bei normaler Nutzung drin. Das zählt eindeutig zu den Stärken des Smartphones. Mediatek Pump-Express sucht man aber vergeblich, so dass man mindestens 3,5 Stunden braucht, um den Akku wieder vollständig aufzuladen.
    Erstaunlich, wie THL den Platz im Gehäuse ausnutzt und eine flache Bauweise, trotz großem Akku, gewährleistet. Ein Flachmann ist es mit 8,5 mm zwar nicht, aber dünner, als ein Vernee Apollo mit 9,2 mm ist es alle mal. Dabei wirkt das Smartphone sehr stabil und liegt mit 178 g fühlbar satt in der Hand. Der Rahmen scheint aus Metall zu sein und dem Gerät eine ordentliche Stabilität zu verleihen. Dem Ganzen kommt zu gute, dass es nur auf der rechten Gehäuseseite Aussparungen für den Powerknopf und die Lautstärkewippe gibt. Oben gibt es einen 3,5 mm Klinkenanschluss für den Kopfhörer und unten ist ein Micro-USB Anschluss sowie Öffnungen für Lautsprecher und Micro verbaut.
    Das 5,5 Zoll Display löst mit HD 1280 x 720 auf. Das reicht für ein Einsteiger-Smartphone, ist aber keine Augenweide. Die Farben wirken etwas blass. Da aber MiraVision an Bord ist, kann man das Display an seine Wünsche anpassen. Leider verbaut THL einen Touchscreen, der nur 2 Punkte erkennt. Hier hat THL merklich gespart und es ist eines der Schwachpunkte des Gerätes. Die Ränder links und rechts vom Display fallen deutlich aus, sind aber immer noch schmaler, als bei einem iPhone 7 Plus. So erstaunt es nicht, dass es 0,6 mm schmaler und 6,2 mm kürzer ist. Mit 7,3 mm ist das iPhone aber deutlich dünner. Geschickt versucht THL den Eindruck zu erwecken, es handle sich um 2,5 D Glas. Es ist aber nur schnödes Plastik, welche das Gehäuse zu den Außenseiten abrundet. Verstecken braucht sich das THL T9 Plus damit aber nicht. Die Verarbeitung geht insgesamt in Ordnung und ist für diese Preisklasse nicht zu beanstanden.
    Die Kameras gehören nicht zur Paradedisziplin des Smartphones. Die Rückkamera stammt von Sony und löst mit 8 Mpx auf. Im Menü entsteht zwar der Eindruck, es sei eine 13 Mpx-Kamera, aber dem ist nicht so. Die Auflösung wurde einfach auf 13 Mpx interpoliert. Immerhin ist HDR, Gesten-Funktion und Panoramabild an Bord. Die Fotos können mich aber nicht überzeugen. Den Bildern fehlt die Dynamik und sie wirken farblos. Auch HDR bringt hier keine Besserung. Im Gegenteil, die Aufnahmen wirken überbelichtet. Nur in der Nahaufnahme sind die Farben plötzlich viel besser, selbst bei schwachem Licht.
    Die Selfikamera löst mit 1,9 Mpx auf und ist ebenfalls interpoliert auf 5 Mpx. Diese Kamera ist eigentlich gar nicht zu gebrauchen. Die Aufnahmen sind unscharf und verwaschen. Es fehlt fast jeglicher Kontrast. Dadurch gleicht das Bild eher einem Gemälde, als einem Foto. Hier gibt es einen ganz dicken Minuspunkt von mir.
    Das Betriebssystem ist Android 6.0, wurde aber von THL angepasst. Die Icons haben eine sehr einfache Grafik und gefallen mir persönlich nicht. Glücklicherweise kann man das aber mit einem anderen Launcher ändern.
    Jetzt komme ich aber zum eingangs geschilderten Problem. Die feststehende Google-Suchleiste wurde nicht nur optisch verändert, sondern im ROM auch so programmiert, dass die Suche immer auf Yahoo umgeleitet wird. Zuerst dachte ich, gar kein Problem, denn die Suchmaschine lässt sich ja einstellen. Zu meiner Überraschung, wurde die Suche aber weiter auf Yahoo umgeleitet, obwohl eindeutig Google ausgewählt wurde. Das ist schon eine Frechheit. Will THL hier dem krieselnden Unternehmen Yahoo unter die Arme greifen? Nach langem hin und her, ist es mir dann gelungen, diese Suchleiste ganz zu deaktivieren und durch das Original-Widget von Google zu ersetzen. Da hat mir der Zufall in die Hände gespielt. Mein Virenscanner, AVG AntiVirus, hat die "Suche-App", als Malware identifiziert und vorgeschlagen, diese App zu deaktivieren, denn deinstallieren lässt sie sich nicht. Nach der Deaktivierung war dann die Suchleiste ganz weg und ich konnte das Google-Suche Widget für den Bildschirm auswählen. Nun läuft alles so, wie es soll.
    Beim Scan der AntiVirus-Software, wurde auch noch die "Cool Gallery", als Malware identifiziert. Ich hatte mich schon gewundert, warum 2 Galerien installiert waren. Jetzt ist klar, dass THL wohl unerlaubt Daten abgreifen möchte. Auch diese App habe ich mittels AVG AntiVirus deaktiviert.
    Nun noch eine weitere Merkwürdigkeit. Die YouTube-App stand nach dem Check auch auf der Liste der Malware. Ich habe diese zunächst ebenfalls deaktiviert. Nach dem Neustart erhielt ich dann die Fehlermeldung "YouTube wurde beendet". Auch nach drücken der o.k.-Taste tauchte die Meldung sofort wieder auf. Die Möglichkeit noch irgend etwas anderes zu tun, war fast unmöglich. Letztlich konnte ich dann, nach großen Schwierigkeiten, über den Google-Play-Store, die YouTube-App wieder aktivieren. Nach einem Virenscan, wurde sie nun nicht mehr als Malware identifiziert. Vorsichtshalber habe ich der App aber alle Rechte entzogen. Unter Amazon berichten andere Nutzer von ähnlichen Problemen mit dem THL T9 Pro. Bleibt zu hoffen, dass THL dies mit einem Update aus der Welt schafft.
    Das Dual-SIM- Handy unterstützt alle Frequenzen in Deutschland, auch die wichtige LTE-Frequenz 800 Mhz (Band 20). Die WiFi-Bänder im 2,4 Ghz Bereich (b,g,n) werden ebenfalls unterstützt. Das 5 Ghz Band wird nicht unterstützt.
    Bluetooth ist in der Version 4.0 vorhanden. GPS, A-GPS sind an Bord und unterstützen eine zuverlässige Navigation. Die gängigen Satelliten werden schnell gefunden.
    Ein Highlight ist der Fingerprintsensor. Er funktioniert sehr zuverlässig und erkennt bis zu 5 Fingerabdrücke.
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  16. Mobilfunk-Guru

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    SmartWatch Ourtime X01S
    21.02.2017
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    SmartWatches gibt es zu Hauf. Aber wo gibt es eine SmartWatch mit eigener SIM, microSD-Card und Android, die auch unabhängig vom Handy funktioniert? Meine erste Begegnung mit so einer Uhr war die ZGPAX S6 aus China. Die technischen Daten, gegenüber der hier vorgestellten Ourtime X01S, waren bescheiden. Immerhin funktionierte die Uhr tadellos, wenngleich sie auch eher an einen Taschenrechner am Handgelenk erinnerte.
    Da ist die X01S ein ganz anderes Kaliber. SoC: MTK6572, Prozessor: Dual-Core 64bit, Taktung: bis 1,3 GHz, AnTuTu: 12567 Punkte, Grafik: Mali 400MP, RAM: 1 GB, ROM: 8 GB, Speichererweiterung: MicroSD bis 32 GB, Display: 1,54", Displayauflösung: 320 x 320, Kamera: 2 Mpx, Akku: 600 mA, Betriebssystem: Android 5.1, wasserdicht IP67; das liest sich gigantisch, wenn man bedenkt, dass das alles in dieser Uhr stecken soll. Die Uhr gibt es in 3 Farben, Schwarz, Silber und Gold, wobei mir Gold, in Verbindung mir dem braunen Lederarmband, eindeutig am besten gefällt.
    Mit dem Wissen der ZGPAX S6 ging ich nun voller Erwartung an die Ourtime X01S.
    Wow, ein schlankes Design, dass sich an meinen Arm anschmiegt, eine Optic von Metall, schwarzem gebogenem Bildschirm und einem braunen Lederarmband, dass ist wahrlich genial und fühlt sich sehr hochwertig an. Und tatsächlich, alles ist noch einmal besser, als bei meiner alten ZGPAX. Der Uhrboden ist verschraubt und gibt neben dem Micro-SD Schacht einen wechselbaren Akku frei. Die SIM-Karte hat im Gehäuse, an der linken Seite, einen eigenen Schacht, der sich mittels PIN, aus dem Gehäuse herauslösen lässt. Rechts befinden sich 3 Knöpfe, Ein/Aus, Kamera/Hartrate und Zurück-Button. Alles wirkt wirklich perfekt.
    Nach dem Einschalten hat man die Auswahl zwischen 5 Uhrdesigns. Wirklich gefallen können aber nur 2 davon, insbesondere das, welches nur 2 Zeiger auf schwarzem Hintergrund zeigt. Zum auswählen der Designs drückt man auf das erste Design und wischt dann die Designs durch, bis man das passende Design gefunden hat. Jetzt bestätigt man das gewählte Design, in dem man auf den Bildschirm tippt.
    Wischt man dann nach unten, so wird kurz ein Infoanzeige mit Akkuladestand, Stärke des Mobilfunknetzes, Datum und Uhrzeit angezeigt.
    Wischt man nach oben, so gelangt man in die Schnelleinstellungen An/Aus für WLAN, Bluetooth, Daten, GPS, Lautsprecher und den Flugmodus. Auch diese Anzeige verschwindet nach kurzer Zeit von selbst wieder.
    Wischt man nach links, gelangt man auf den eigentlichen Android-Bildschirm mit den vorinstallierten Apps und natürlich dem Google-Play-Store, aus dem man sich nach belieben bedienen kann. Ich habe keine App gefunden, die die SmartWatch nicht problemlos installiert hat. So läuft auf meiner Watch neben den bereits installierten Anwendungen, der ES-Datei-Explorer, Endomondo, G-Mail, Google-Maps, eine Tank-App, der Traffic-Monitor, eine Wetter-App, WPS-Office und natürlich WhatsApp. Zu beachten ist lediglich, dass keine Widgets genutzt werden können. Statt mehrerer Bildschirme, hat man hier nur einen Bildschirm, der 4 Apps zeigt und nach unten gescrollt wird, um weitere Apps zu zeigen. Will man Apps deinstallieren, drückt man lang auf die App, diese schüttelt sich kurz und blendet dann ein Menü zur Deinstallation ein.
    Wie bei Android üblich, gelangt man durch das wischen vom oberen Bildschirmrand in die Meldungen oder die Anzeige mit den Schnelleinstellungen. Von dort kommt man dann auch wie immer in das Menü der Einstellungen.
    Die Einstellungen selbst geraten zum Geduldsspiel, weil die eingeblendete Tastatur doch sehr schwer zu bedienen ist. Ich habe kurzer Hand eine Bluetooth-Tastatur angeschlossen und damit war die Einrichtung ein Kinderspiel. Hier sollte man auch die Lautstärke auf Maximum einstellen, da die Uhr keinen separaten Lautstärkeregler hat. Auch die üblichen Androidtasten fehlen, obwohl das Gehäuse unter dem Display hierfür genug Platz geboten hätte. Das ist an der ZGPAX S6 besser gelöst. Bei der Ourtime X01S kann man nur den unteren Knopf an der rechten Seite des Gehäuses, mit der Funktion "zurück" benutzen.
    Daraus resultiert zugleich das größte Problem. Die meisten Apps erlauben, nachdem sie geöffnet wurden, keinen Zugriff auf eine weitere App (Ausnahme Endomondo erlaubt den Zugriff auf den Musikplayer), so dass Multitasking oder das starten eines Anrufes (Ausnahme bei Wahlwiederholung per Bluetooth-Headset), in der Regel unmöglich ist. Selbst ein Blick auf die Uhrzeit oder in die Einstellungen, ist während der App-Nutzung nicht mehr möglich. Das ist schade, denn der Arbeitsspeicher ist groß genug und das funktioniert selbst bei der älteren ZGPAX S6.
    Ein Hinweis zur vorinstallierten App Heart Rate Pro sei noch erlaubt. Hier dient die Kamera gleichzeitig als Sensor zur Erkennung der Herzfrequenz, da es am Gehäuseboden nur 4 Pins zum aufladen des Akkus gibt. Das mitgelieferte Ladegerät wird mittels Magnet am Boden der Uhr angebracht. Das funktioniert gut. Das Laden des Akkus geht rasch von statten, so dass man schnell wieder online ist. Der Akku mit 600 mAh macht einen guten Eindruck. Selbst nach 2 Stunden Nutzung von Endomondo, inklusive Musikplayer, sind noch ca. 60% Akkuladung vorhanden.
    Fazit: Ich empfehle die SmartWatch, aufgrund ihrer Technik, des Betriebssystems und vor allem des sehr hochwertig wirkenden Designs. Die Uhr ist einfach ein "Hingucker".
    Mobilfunk-Guru.jimdo.com
     
  17. Zonni

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  18. Becterrech

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    Neben Huawei sind auch die Handys von LG absolut spitze, was Preis-Leistungsverhältnis betrifft:

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. August 2017