Seit 19 Tagen kein Telefonanschluß bei Vodafone - nur DSL klappt

Dieses Thema im Forum "Telefonanbieter" wurde erstellt von pauline, 27. Januar 2011.

  1. pauline

    pauline Neues Mitglied

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    Seit 19 Tagen ohne Telefonanschluss, haben die Anrufe aufs Handy umlegen lassen, eine sehr teure Sache. Man bezahlt seine eigenen Telefonate mit Handy und die Anrufe ebenfalls. Hotline mehrfach angerufen, viele verschiedene Auskünfte bekommen. Tenor immer: Telekom muss Leitung reparieren. Aber s. o. nichts passiert. :( Wer weiß eine Lösung?
     
  2. spammemad

    spammemad Gast

    Hallo pauline,

    die Angaben sind zu dürftig, da könnte man nur orakeln. Und eine Ferndiagnose kann hier auch niemand vornehmen.

    Davon mal abgesehen: Wenn DSL funktioniert, kann man auch mit VoIP telefonieren (IP-Telefonie ? Wikipedia).

    FG
     
  3. pauline

    pauline Neues Mitglied

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    Vodafone: kein Telefonanschluss

    Der Computer steht in einem anderen Zimmer, es geht auch darum, dass
    jetzt keiner mehr anruft, weil sie alle wissen, dass es ziemlich viel Geld kostet.
    Es fehlt halt ein Ansprechpartner, der sagt, was Sache ist und nicht viele
    verschiedene Auskünfte. Vor allem, der einem mal sagt, wie lange man noch warten muss, morgen sind 3 Wochen ins Land gegangen.
    Wenn ich den Telefonhörer abnehme, kommt die Ansage: ihre Easy Box kann
    sich nicht mit dem Telefon verbinden. Es ist entnervend.
    Habe in der Zeit schon über 40 Euro mit dem Handy (prepaid) verbraucht.
    Ausserdem hat mir Vodafone die normale monatliche Telefon Rechnung
    geschickt, die sie am 3.2. abbuchen. Alles höchst ärgerlich.!!:mad:
     
  4. spammemad

    spammemad Gast

    Hallo pauline,

    ich vermisse weiterhin etliche wesentliche Informationen. An eine "EasyBox" können analoge und ISDN-Telefone oder eine TK-Anlage angeschlossen werden. Die Box kann an einem ISDN- oder DSL-Anschluss oder mit einem HSPA-Stick betrieben werden. Der Betrieb an einem analogen Anschluss von Provider A bei gleichzeitigem DSL-Anschluss von Provider B ist auch denkbar. Es gibt also eine Unzahl von Anschlussmöglichkeiten, die aber alle ihre Besonderheiten haben. Außerdem muss die Box auch in jedem Fall konfiguriert werden, damit alles wunschgemäß funktioniert.

    Zu der EasyBox (vermutlich geht es hier um eine 802 oder 803) gibt es etliche Threads in diversen Foren. Die EasyBox ist ganz offenkundig von "easy" weit entfernt und der Service von Vodafone (besonders die sogenannten "Hotlines") scheint bemerkenswert zu sein. Wie mittlerweile üblich wird man überwiegend auf 0900-er Nummern hingewiesen und wer solche Nummern wählt, wird für hilfloses Gestammel dann auch noch viel Geld los.

    Aber die Aussage, dass man nicht wie gewünscht telefonieren kann, ein Computer irgendwo steht und nun niemand mehr anruft und das alles ziemlich teuer sei, kann man eigentlich auch in einem Forum nicht weiter kommentieren. Ich bin mir relativ sicher, dass alle Mängel noch viele Monate weiter bestehen werden, wenn sie nicht einmal nachvollziehbar beschrieben werden können.

    Fazit: Es gibt nun drei Möglichkeiten.

    1. Sich eventuell weiter darüber ärgern und das Ganze neben dem alltäglichen Verdruss als unabänderbar hinnehmen.
    2. Laut jammern - die Telefonseelsorge wäre hier ohne Frage zu teuer, also besser in verschiedenen Foren und sozialen Netzwerken. Belastbare Bekannte und echte Freunde können auch zu persönlichen Gesprächen eingeladen oder sogar aufgesucht werden.
    3. Versuchen das Problem zu lösen. Das wird bekanntlich wesentlich einfacher, wenn das Problem genau eingegrenzt werden kann: Was wurde gewünscht, was wurde zugesichert, was ist überhaupt tatsächlich möglich, welche technischen Voraussetzungen sind dafür erforderlich und welche sind nun tatsächlich gegeben?

    FG
     
  5. pauline

    pauline Neues Mitglied

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    Telefon gestört

    Also, spammemad, es ist eine Easy Box 602, der Anschluß ist analog. Der Anschluß hat ja seit Juli 2009 problemlos geklappt, jetzt ist die 1. Störung, aber seit 8.1.. Konfiguriert ist doch die Box, alles im Juli 2009 geschehen.
    Am Wandanschluß ist das DSL Kabel, das zur Box führt, u. das Telefonkabel, an der Box sind angeschlossen das analoge Telefon und ein Faxgerät. Statt telefonieren hört man im Telefon immer: Ihre Easy Box kann sich nicht mit dem Telefon ver-
    binden.
    Es soll ja ein Kabelschaden vorliegen (zuständig natürlich Telekom). Wenn
    dann einer mal sagen würde, o.k. in 2 Tagen ist der Schaden behoben, wäre man ja schon zufrieden.
    Heute beginnt die 4. Woche ohne Telefon.
    Der Kundendienst ist sogar ohne Gebühren, trotzdem nervend, weil immer lange Wartezeiten und nie eine gescheite Auskunft zu erhalten ist.
    Es gibt auch Leute, die nicht so technisch versiert sind.:mad:
    MfG[​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2011
  6. spammemad

    spammemad Gast

    Hallo pauline,

    ich muss mir immernoch einige Informationen erschließen (bzw. das zumindest versuchen): Welches "Telefonkabel" (Kabel liegen übrigens in der Erde, hier sollte besser von Leitungen gesprochen werden) ist an welchem Wandanschluss?
    Wenn Vodafone nur DSL bereitstellt, werden die sich für Störungen beim Telefon nicht interessieren. Ich muss aber annehmen, dass mit Vodafone ein Vertrag über DSL und analogem Telefonanschluss abgeschlossen wurde:
    Nur, wozu führt dann eine weitere Leitung zu einer Anschlussdose?

    Die Frequenzen von Telefon und DSL werden normalerweise gemeinsam über eine Teilnehmeranschlussleitung (zwei Drähte = eine einzige Leitung!) übertragen und in der EasyBox ist ein Splitter (DSL-Weiche ? Wikipedia) integriert, der die eingehenden Signale aufteilt und die abgehenden zusammenführt. Wenn ein "Kabelschaden" vorliegt, kann dann folglich gar nichts mehr gehen - oder anders herum: Wenn DSL funktioniert, ist die Leitung offensichtlich in Ordnung.

    Wenn nun jemand bei dieser Konstellation behauptet, es würde ein "Kabelschaden" vorliegen, ist das schlicht und ergreifend Unsinn. Für die Übertragung eines DSL-Signals wird eine "bessere" Leitung benötigt als für das Telefonieren, jede Störung der Leitung hätte zuerst Auswirkungen auf das DSL-Signal. Allerdings kann man hier anscheinend nicht davon ausgehen, dass DSL und Telefon über eine einzige Leitung übertragen werden, nach Deinen Erklärungen ist bei Dir neben einem DSL-Anschluss auch noch ein zusätzlicher Telefonanschluss geschaltet. Darum könnte bei Dir auch eine besondere Zuständigkeit für bestimmte Leitungen vorliegen, bitte bedenke das und schau Dir den Vertrag mit Vodafone noch einmal genau an. Wenn der analoge Telefonanschluss von der Telekom sein sollte, musst Du Störungen natürlich bei der Telekom reklamieren.

    Zuständig für jede Störungsbeseitigung ist immer derjenige, der die monatliche Rechnung stellt. Wenn Vodafone eine Telefonrechnung schickt, ist Vodafone auch für jede Störung der Telefonleitung verantwortlich. Ob dann Leitungen von der Telekom benutzt werden, kann Dir dabei egal sein, das ist in dem Fall allein Vodafones Problem - Du hast dann keinen Vertrag mit der Telekom, sondern mit Vodafone. Mit deren Lieferanten und Abhängigkeiten hast Du dann nichts zu tun.

    Die AGB von Vodafone (http://www.vodafone.de/infofaxe/203.pdf) bestimmen mit 2.2: "(...) Vodafone wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um Störungen baldmöglichst zu beseitigen oder beseitigen zu lassen."

    Nach drei Wochen ohne Telefon würde ich ernsthaft in Frage stellen wollen, ob Vodafone hier alle zumutbaren Anstrengungen unternommen hat. Ich würde darum gegebenenfalls von Vodafone den Nachweis fordern, dass die nicht erfolgte Leistung nicht auf irgendeinem Verschulden von Vodafone beruht.

    Außerdem wird in der Produktbeschreibung Vodafone DSL-Pakete für Sprache und Internet (http://www.vodafone.de/downloadarea/produktbeschreibung_zuhause_dsl_pakete.pdf) ein "Service-Level Agreement" beschrieben:
    "Die Entstörfrist ist die Zeit zwischen dem Eingang der Störungsmeldung bei der Störungsannahme von Vodafone und der Störungsbehebung.

    Vodafone beseitigt in der Regel Störungen innerhalb von 24 Stunden, sofern die Störungsmeldung werktags, d. h. montags 0:00 bis freitags 18:30 Uhr, eingegangen ist. (...) Bei einer von Vodafone zu vertretenden Überschreitung der Regelentstörfrist erhält der Kunde eine Gutschrift bis zur Höhe des monatlichen Basispreises für das betroffene Paket, die mit Forderungen von Vodafone aus diesem Vertragsverhältnis verrechnet wird. Weitergehende Ansprüche des Kunden bleiben hiervon unberührt."

    Anrufe bei einer Hotline oder einem Kundendienst sind nun aber grundsätzlich ungünstig, weil man im Streitfall nichts nachweisen kann und jeder Call-Center-Mitarbeiter seine Zusagen einfach bestreiten kann. Anrufe werden darum auch grundsätzlich gewissermaßen weniger ernst genommen als Schreiben. Ich würde deswegen Vodafone sinngemäß wie folgt ein Einschreiben Rückschein schicken (vorausgesetzt, Vodafone ist tatsächlich allein für den Telefonanschluss verantwortlich):

    -

    Eigener Name, Anschrift, Rufnummer, E-Mail

    Vodafone D2 GmbH
    Am Seestern 1
    D-40547 Düsseldorf

    Datum

    Anhaltendes Ausbleiben der vertraglich vereinbarten Telekommunikationsdienstleistung zu Telefonnummer XXXXXX, Vodafone DSL-Vertrag Nummer XXXXXX

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit mehr als drei Wochen kann ich nicht telefonieren und keine Anrufe entgegennehmen. Verbindungen mit einer mittleren Durchlasswahrscheinlichkeit von 97,0 % im Jahresdurchschnitt werden derzeit von Ihnen nicht hergestellt. Wenn ich meinen Telefonhörer abnehme höre ich nur: "Ihre Easy Box kann sich nicht mit dem Telefon verbinden."

    Unzählige Anrufe bei Ihrem Kundendienst haben bisher keine Besserung bewirkt, nach jeweils langen Wartezeiten sind von dort nur widersprüchliche und insgesamt sehr unbefriedigende Auskünfte erteilt worden. Die von Ihnen beschriebene "Regelentstörfrist" von 24 h ist fraglos deutlich überschritten. Wenn tatsächlich nur die DTAG in der Lage sein sollte, die vorliegende Störung zu beseitigen, ist das dennoch Ihr Problem. Ich habe mit der DTAG kein Vertragsverhältnis, sondern ausschließlich mit Ihnen.

    Ich erwarte von Ihnen umgehend eine verbindliche Mitteilung, ab wann Sie Ihrer Leistungspflicht wieder genügen werden und setze ihnen gleichzeitig eine Frist für die Beseitigung der vorliegenden Störung bis zum 06.02.2011.

    Weil ich in den vergangenen Wochen nur mit meinem Mobiltelefon telefonieren konnte, hatte ich neben dem Verdruss auch noch erhebliche Kosten - bisher ca. 40,- Euro - für alle anfallenden Telefongespräche. Bitte berücksichtigen Sie auch diese Kosten, wenn Sie die bereits gezahlten Entgelte für die nicht erbrachte Leistung als Gutschrift erstatten.

    Mit freundlichen Grüßen

    -

    Hartnäckig werden und bleiben, nicht vertrösten oder einschüchtern lassen.

    FG
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Januar 2011
  7. pauline

    pauline Neues Mitglied

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    Hallo spammemad, herzlichen Dank für die ausführliche Nachricht.
    Du hast Recht, die Anruferei (auch wenn sie nichts an Geld kostet, aber viel Zeit) bringt wirklich überhaupt nichts. Ich denke, ich werde morgen den Brief schreiben und nach Düsseldorf schicken. --Wenn am Do 3.2. die Tel Rechnung abgebucht wird, (sie haben mir 25,- Euro erlassen (die Kosten, füpr die Umleitung aufs Handy vom 8.1. b. 20.1.) werde ich sie sofort stornieren lassen. Kein Telefon und trotzdem zahlen!
    Aber es ist so typisch, immer auf andere schieben, wenn ein Fehler vorliegt. Hut ab, du bist ja technisch ganz große Spitze.
    Falls das vermaledeite Telefon wieder geht, gebe ich Bescheid.
    Viele Grüße
    pauline[​IMG]
    PS Vodafone stellt beides sowohl DSL wie anologes Telefon!
    Nachsatz von heute 1.2. habe gestern Mitteilung an unsere Zeitung gegeben, da dort mehrere
    Artikel standen über den Telefonausfall, von dem auch Firmen betroffen waren, siehe da, Vodafone rief heute Mittag an, mein Telefon würde wieder funktionieren, ich hätte ja die Presse informiert. Sieh da, auf einmal ging es, dass die Telekom die Leitung repariert-.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Februar 2011