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Fotohandy als Alternative zur echten Digitalkamera

Ein Handy ohne Kamera ist heute schon eine kleine Rarität, oftmals werden selbst noch Billigmodelle mit einfachen Linsen und Sensoren zum Fotografieren bestückt. Die ersten Fotohandys enterten 2001 den Markt und waren allenfalls für Schnappschüsse zu gebrauchen. Heute jedoch kann ein Fotohandy oftmals mit der Qualität einer Digitalkamera mithalten und teils sogar noch mehr bieten.

Fotohandy ist nicht nur zum Fotografieren gut

Anfangs wurde für die Kameras der niedrig auflösende VGA-Standard verwendet. Die Handyfotos waren entsprechend von schlechter Qualität, an ein Ausdrucken war nicht zu denken. Die Freude an der neuen Spielerei trübte das aber nicht, im Gegenteil. Ein Fotohandy erlaubte es bald, nicht mehr nur schnöde Textnachrichten zu verschicken, auch Bilder und kurze Filmchen ließen sich im Zusammenspiel mit dem Nachrichtendienst MMS versenden.

Im Laufe der Zeit haben sich immer neue Funktionen auf dem Fotohandy dazugesellt. So kann man mittlerweile die eigenen Bilder direkt vom Handy aus auf Fotoblogs und Social-Network-Seiten posten oder Filme auf eines der populären Videoportale wie YouTube & Co. hochladen.

Vor Jahren ebenso noch undenkbar, die Fotos mit GPS-Koordinaten zu versehen und auf digitalen Karten darzustellen. Das so genannte Geotagging ist ein nettes, kleines Werkzeug für das Sortieren von Fotos, das Erstellen einer Reisedokumentation oder die mobile Navigation und fehlt mittlerweile auf keinem besser ausgestatteten Gerät. Jedes Fotohandy der Oberklasse ist zudem mit einer zweiten Kamera für Videotelefonate und Selfies bestückt. Das Telefonieren über Bewegtbilder erhielt 2004 mit der Einführung von UMTS - dem mobilen Breitbandinternet - Einzug auf den Handys. Mittlerweile gehören Videochats über Dienste wie WhatsApp, Skype & Co. dank leistungsstarken Internetanschlüssen zum Alltag.

Foto-Handys finden Sie mit unserem Handy-Finder

  • 1
    Motorola one vision
    • 48 Megapixel
    • Android Android 9.0 Pie
    • 6,3 Zoll
    Weitere Infos
  • 2
    Samsung Galaxy A80
    • 48 Megapixel
    • Android Android 9.0 Pie
    • 6,7 Zoll
    ab 0,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
  • 3
    ASUS ZenFone 6
    • 48 Megapixel
    • Android Android 9.0 Pie
    • 6,4 Zoll
    Weitere Infos
  • 4
    Huawei Honor 20
    • 48 Megapixel
    • Android Android 9
    • 6,26 Zoll
    ab 4,99 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
  • 5
    Huawei Honor 20 Pro
    • 48 Megapixel
    • Android Android 9
    • 6,26 Zoll
    Weitere Infos
  • 6
    Huawei Honor View 20
    • 48 Megapixel
    • Android Android 9.0 Pie
    • 6,4 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen

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Das Fotohandy ist einer Digitalkamera ebenbürtig

Das Fotohandy hat sich rasant weiterentwickelt, vor allem was die Bildqualität betrifft. Vom Pixelmatsch der ersten Jahre ist auf einem modernen Fotohandy nichts mehr zu sehen. Die mobilen Pixelfeger erreichen Auflösungen von bis zu 40 Megapixel und übertreffen damit so manche Digitalkamera sogar. Die Spezialisten unter den Fotohandys können Bilder sogar mit 48 Megapixeln auflösen – Spielraum nach oben ist noch da.

Für ein zusätzliches Plus an Bildqualität sorgen auf dem Fotohandy nette Gimmicks wie Autofokus, Bildstabilisator und Blitz. Auch die beliebte Bokeh-Funktion, die für Unschärfe des Hintergrunds sorgt, beherrschen etliche Foto-Handys. Immer mehr Smartphone-Kameras bekommen zudem mehrere Linsen verpasst, die jeweils ihre eigene Spezialisierung besitzen. Smartphones mit Dual- und Triple-Kameras finden sich bei vielen bekannten Herstellern wie Samsung, Huawei, Oneplus und weiteren.

Etliche Foto-Smartphones unterstützen HDR (High Dynamic Range) für kontrastreiche Bilder und warten sogar mit einem eigenen Nachtmodus auf. Damit gelingen auch Fotos bei schlechter Beleuchtung. Videos lassen sich nicht nur in HD-Qualität, sondern inzwischen auf immer mehr Foto-Handys in Ultra-HD aufnehmen. Zudem erhalten die Smartphone-Kameras zunehmend Unterstützung durch künstliche Intelligenz. Szenarien werden automatisch erkannt, auch bei der späteren Sortierung von Fotos hilft AI – etwa durch Gesichtserkennung.

Doch so attraktiv die Kamera im Handy ist, ihre Entwicklung hat auch negative Aspekte zur Folge. Das illegale Aufzeichnen, beispielsweise von Kinofilmen, wird mit dem Fotohandy immer leichter. Die Gefahr der Industriespionage in Firmen wächst und in Schwimmbädern und Umkleidekabinen haben Voyeure ein leichtes Spiel. Kein Wunder, dass es hier und da schon zu entsprechenden Handy-Verboten kommt.

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