Mit Glasfaser turboschnell im Internet surfen

In Deutschland haben inzwischen einige Anbieter sehr schnelle Internetzugänge im Programm, die auf Glasfaser basieren und teilweise mit dem Kabelnetz oder mit VDSL verbunden werden. Mehr als 200 Mbit/s im Downstream und 100 Mbit/s im Upstream sind schon jetzt kein Wunschkonzert mehr, sondern Realität – sofern die Technik mitspielt. Und es geht noch viel schneller.

Rahmenbedingungen für Glasfaser müssen stimmen

Für Zugänge über Glasfaser gilt prinzipiell das Gleiche wie für andere schnelle Internetzugänge: Die angegebenen Geschwindigkeiten werden nur dann erreicht, wenn alles zusammenpasst. Das heißt, es dürfen nicht zu viele Nutzer zeitgleich zugreifen, die Hardware - sprich Router - muss zu dem bestellten Paket passen, und je nach Zugang ist auch die Kabellänge relevant. Gerade die Kabelnetzbetreiber betonen gern, dass theoretisch schon viel höhere Geschwindigkeiten möglich wären, es fehlt aber die technische Realisierung. 200 oder 300 Mbit/s sind bei Glasfaser-Zugängen aber auch heute schon locker drin, teilweise sogar bis zu 1000 Mbit/s, wenn die technische Anbindung passt. Und wer noch keinen Gigabit-Speed anbietet, hat dies vermutlich geplant! Im Upstream lag das Maximum in Tarifen für Privatkunden Ende 2017 bei 500 Mbit/s. Man sollte aber beachten, dass diese Spitzengeschwindigkeiten eher punktuell verfügbar sind, sich die Verfügbarkeit von Straße zu Straße schon unterscheiden kann und außerdem auch ihren Preis haben. Mit einem Tarifvergleich findet man mit wenigen Klicks kostenlos heraus, wo es den Tarif mit dem meisten Speed unter der eigenen Postleitzahl gibt.

Günstige Internet-Tarife finden

Glasfaser-Internet ist ideal für Powernutzer

Der hohe Speed via Glasfaser ermöglicht die gleichzeitige Nutzung von Anwendungen, die viel Traffic verbrauchen - also beispielsweise das Herunterladen eines Films in HD, die Teilnahme an einer Videokonferenz, das Versenden einer großen Datei, Gaming mit Fullspeed sowie grundsätzlich das gleichzeitige Einloggen und Surfen mehrerer Personen in einem Netzwerk ohne Geschwindigkeitsverlust. Das klingt ideal für Poweruser, und das ist es auch. Gleichwohl sollten Intensivnutzer wissen, dass die Anbieter auch in hochperformanten Zugängen bisweilen gelbe Karten an allzu aktive Kunden verteilten, wenn Tag für Tag ein sehr hoher Traffic über einen Rechner bzw. ein Netzwerk gemessen wird. Zwar ist in den Tarifnamen immer noch von Flatrates die Rede, doch inzwischen trauen sich die Anbieter mehr und mehr aus der Deckung und teilen auch explizit mit, wo sie die Grenze einer "fairen" Nutzung sehen. Deshalb sollte man beim Tarifvergleich auch auf das Kleingedruckte achten.

Welche Anbieter Glasfaser haben

GlasfaserDurch Glasfaser werden die Daten schneller übertragen als über Kupferleitungen.© nikkytok / Fotolia.com

Zugänge über Glasfaser offerieren beispielsweise die Anbieter Deutsche Telekom und die regionalen Netzbetreiber Netcologne und M-Net. Leitungen über einen Mix aus Glasfaser und Koaxialkabel stellen die Kabelnetzbetreiber sowie weitere DSL-Anbieter zur Verfügung. Diese Tarife der Kabelanbieter kann man übrigens auch dann buchen, wenn man kein Kabelfernsehen möchte. Es sollte generell beachtet werden, dass auch dann Glasfaser drin sein kann, wenn Glasfaser nicht explizit draufsteht: Nicht alle Anbieter benennen ihre Angebote entsprechend und ohnehin ist Glasfaser vielfach ohnehin ein Teil der Infrastruktur. Viele der genannten Anbieter sind übrigens nicht bundesweit tätig, sondern nur in bestimmten Regionen bzw. haben Glasfaser nur dort ausgebaut. Da jedoch der Bandbreitenhunger insgesamt nicht nachlässt, werden die schnellen Zugänge weiter ausgebaut. Dies entspricht auch der Breitbandstrategie der Bundesregierung.

Was ist "echtes" Glasfaser-Internet?

Wie bereits erwähnt, wird öfter ein Technologiemix gewählt und Glasfaserleitungen treffen auf Kupfer oder werden mit anderen Techniken gekoppelt, um dem Verbraucher mehr Speed zu bieten. Bei der Telekom zum Beispiel kann man manche Tarife gegen einen Aufpreis mit Glasfaser beschleunigen. Von "echten" Glasfaseranschlüssen spricht man meist nur, wenn die Glasfaser bis in die Wohnung (fibre to the home - FTTH) oder zumindest bis zum Haus (FTTB – fibre to the building) reicht. In den anderen Fällen wird zunächst Glasfaser verwendet, das letzte Stück bis zum Kunden läuft aber weiter über Kupfer. Das Glasfasernetz ist folglich alles andere als homogen.

Glasfaser und mehr: Worauf achten beim Vertragsabschluss?

Je schneller ein Internetzugang, desto schneller geht der Anschluss auch ins Geld. Umso wichtiger sind ein Preisvergleich und die Überlegung, ob man denn auch wirklich alles braucht, was angeboten wird. Der DSL-Zugang mit 16 Mbit/s oder 50 Mbit/s vom lokalen Kabelanbieter reicht für viele Bedürfnisse aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem allgemeinen Bandbreitenhunger ist es aber absehbar, dass immer schnellere Zugänge benötigt werden, um mit der Entwicklung Schritt zu halten. Auf der anderen Seite gibt es noch heute etliche Regionen und Orte, in denen auch die eben genannten Geschwindigkeiten noch Zukunftsmusik sind. Unser Breitband-Rechner zeigt daher zahlreiche Alternativen für den schnellen Internetanschluss, ob übers Fernsehkabel, mit DSL oder per Funk.

Wie bei jedem Vertrag sollte man auf die Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfristen ebenso achten wie auf den Preis, der bei uns als Effektivpreis ausgegeben wird. Wichtig sind außerdem Aspekte wie die übrigen Tarifleistungen, also Telefonanschluss, Gesprächsflatrates und natürlich die nötige Hardware in Form eines Routers. Für nähere Informationen zum Tarif finden Sie im weiteren Verlauf des Bestellvorgangs das Produktinformationsblatt sowie Preislisten und AGB.

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Die Telekom will in zahlreichen Städten das Glasfaser-Netz - oder Giganetz, wie es die Telekom nennt - ausbauen. Infos zu Glasfaser von der Telekom finden Sie hier.

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