Kühlungsproblem

5G-Smartphones: 5G-Nutzung wird bei Hitze deaktiviert

5G-Smartphones von Samsung und LG haben in einem Praxistest des "Wall Street Journal" Probleme mit sommerlichen Temperaturen gehabt. Bei Überhitzung der Geräte wurde die 5G-Nutzung deaktiviert.

Jörg Schamberg, 22.07.2019, 11:16 Uhr
Samsung Galaxy S10 5GDas Samsung Galaxy S10 5G hat laut "Wall Street Journal" ein Problem mit 5G bei Hitze.© Samsung Electronics GmbH

New York – Die Zahl der 5G-Smartphones ist 2019 noch recht übersichtlich. Zu den ersten in diesem Jahr verfügbaren Modellen gehören etwa das Samsung Galaxy S10 5G und das LG V50 Thinq 5G. Das "Wall Street Journal" hat diese 5G-Smartphones bei einer Reise durch die USA in der Praxis getestet. Dabei zeigte sich, dass die Geräte offenbar ein Problem mit Hitze haben. Wie "golem.de" berichtet, wird die 5G-Nutzung bei zu starker Temperatur deaktiviert.

5G-Smartphones überhitzt: 5G oft erst am Abend wieder nutzbar

Bei Außentemperaturen von 32 Grad Celsius seien maximal zwei 5G-Downloads möglich gewesen, danach sei das 5G-Smartphone überhitzt. 5G sei dann erst am Abend wieder nutzbar gewesen, wenn man keine Kühlakkus verwendete. An den getesteten Smartphones seien Temperaturen von mehr als 38 Grad Celsius gemessen worden, als es zu den Ausfällen von 5G gekommen sei. Die Kühlmöglichkeiten der 5G-Smartphones sind offenbar noch nicht in der Lage, eine 5G-Nutzung im Hochsommer zu gewähren. Laut Samsung werde die Leistung des Prozessors bei starker Beanspruchung und Hitzeentwicklung gedrosselt.

5G-Vorteil gegenüber LTE nur bei großen Downloads spürbar

Solange 5G im Netzwerk des US-Anbieters Sprint verfügbar gewesen sei, so seien Download-Raten von bis zu 1,8 Gbit/s erreicht worden. Eine 10 GB große Datei sei in 2,5 Minuten geladen worden. Beim normalen Surfen oder Streamen von Videos hätten die Tester dagegen keinen Vorteil gegenüber LTE feststellen können.

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