Ausgemustert

Älteres iPad als PC-Alternative für Senioren

Neu gibt es das erste iPad zwar nicht mehr zu kaufen. Ausgemusterte Modelle von Apples erster Tablet-Generation gehörten aber noch nicht auf den Schrott, sondern können Ältere an die Internet-Welt heranführen oder auch an Kinder weitergegeben werden.

Apple iPad© Apple

München (dpa/tmn) - Dies rät die Zeitschrift "iPadWelt" (Ausgabe 4/13). Die Geräte seien besonders für ältere Menschen, die sich Computern und Internet annähern wollen, eine gute Alternative zum klassischen Computer.

Wofür das iPad der ersten Generation noch gut ist

Viele Apps funktionierten auch mit iOS 5.1.1, der höchsten Version des mobilen Apple-Betriebssystem, das noch auf dem Ur-iPad, das Anfang 2010 vorgestellt wurde, läuft. Und auch Filme und Serien ließen sich auf den Geräten sehr gut anschauen. Zum Mailen, Surfen und als Lesegerät für elektronische Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften sei das erste iPad ohnehin noch hervorragend geeignet.

iPad an Kinder weitergeben

Sinnvoll weitergenutzt werden kann ein älteres Tablet auch von Kindern, empfiehlt die Zeitschrift. Im iTunes Store gebe es viele Kinder-Apps wie Spiele oder sprechende Bilderbücher. Ab einem Alter von 13 Jahren dürfen Kinder auch eine eigene Apple-ID anlegen, und damit Apps, Filme oder Musik kaufen zu können. Eltern sollten die Konten der Kinder am besten mit iTunes-Gutscheinen aufladen, empfehlen die Experten. So müssten sie keine Kreditkartendaten aus der Hand geben.

Darauf müssen Nutzer des "Ur-iPad" verzichten

Alle Aufgaben kann ein iPad 1 aber nicht mehr meistern. Wegen einer fehlenden Kamera sind etwa keine Videotelefonate möglich. Und auch Features wie den Sprachassistenten Siri oder Karten sind für die alten Geräte nicht verfügbar. Auf aufwendige 3D-Spiele müssen Besitzer eines Ur-iPad wegen leistungsschwächerer Prozessoren und kleinerem Arbeitsspeicher ebenfalls verzichten.

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