Wearables

Apple-Smartwatch nicht ohne Konkurrenz

Smartwatch-Modelle gibt es bereits so einige auf dem Markt und nun hat auch Apple nachgezogen. Der sonstige Pionier muss sich folglich gegen bereits vorhandene Konkurrenz behaupten. Aber wer sind eigentlich die Mitbewerber?

Apple iPhone 6 und Apple WatchDie Apple Smartwatch betritt einen bereits gefüllten Markt.© Apple Inc.

Berlin (dpa/tmn/red) – Bereits mehrere Smartwatch-Modelle befinden sich auf dem Markt - jetzt folgt auch eine Version von Apple. Mit der für Anfang 2015 angekündigten Apple Watch hat das Unternehmen aus Cupertino den Einstieg in die Welt der tragbaren Technologie geschafft. War Apple mit seinem iPhone noch ein Pionier, muss es sich bei den Wearables den Markt gleich zu Beginn mit anderen Herstellern teilen. Die meisten setzen auf Googles Standard Android Wear. Hier eine Auswahl:

Eine der ersten kam von Samsung

Samsung: Die Südkoreaner haben mit der Galaxy Gear Ende 2013 eine der ersten Smartwatches auf den Markt gebracht. Mittlerweile ist neben der Galaxy Gear 2 und der Gear Fit mit der Gear S ab Oktober das vierte Modell auf dem Markt. Die Smartwatch mit Samsungs Betriebssystem Tizen bietet neben einem gekrümmten Display und zahlreichen Apps und Fitnesstracker-Funktionen mit Pulsmessung auch mehr Autonomie als bisherige Uhren. Durch den eingebauten UMTS-Chip funktionieren Telefonanrufe oder Updates aus sozialen Netzwerken auch ohne Smartphone in der Nähe.

Smartwatch 3 auf der IFA

Sony: Die Japaner haben mit der Smartwatch 3 auf der IFA ihre erste Uhr für Googles neue Android Wear-Plattform vorgestellt. Mit Kompass, GPS, Beschleunigungssensoren und Gyroskop richtet sie sich an sportliche Träger, die ihre Trainingsfortschritte oder täglichen Aktivitäten verfolgen wollen. E-Mails, Sprachsteuerung und Telefonie vom Handgelenk beherrscht die wasserdichte Uhr mit einem per Bluetooth gekoppelten Android-Smartphone auch.

LG: Rundes Design

LG: Dass Computeruhren auch rund sein können, zeigt LG mit der G Watch R. Das auf der IFA präsentierte Gerät basiert ebenfalls auf Android Wear und soll eine Käuferschicht von sportlich bis exklusiv ansprechen. Die Uhr im Stahlgehäuse misst den Puls des Trägers, bietet Sprachsteuerung, Telefonie per Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone, E-Mails und Apps. Sie ist ab Oktober verfügbar.

Moto360 ab Oktober verfügbar

Motorola: Auch die Moto360 ist rund, baut auf Android Wear auf und bietet Schrittzählung, Pulsmessung und kabelloses Aufladen des Akkus über eine Dockingstation. Mit einem Edelstahlgehäuse und hartem Gorilla-Glas soll sie besonders gegen Kratzer geschützt sein. Sie ist ab Oktober für rund 250 Euro verfügbar.

ZenWatch kostet ca. 200 Euro

Asus: Die ZenWatch von Asus ist nicht rund, sondern schlank und leicht gekrümmt. Sie wird für rund 200 Euro gehandelt, ein Verkaufsstart wurde noch nicht bekanntgegeben. Asus setzt bei seiner Uhr vor allem auf simple Bedienung durch Gestensteuerung. Anrufe lassen sich etwa durch Abdecken des Displays stumm schalten. Dazu gibt es zahlreiche Fitnessfunktionen.

Andere Hersteller: Neben den Modellen auf Tizen- oder Android Wear-Basis gibt es noch zahlreiche weitere Smartwatches von Herstellern wie HP, Kairos, Pebble, Cogito oder Modelle, die auf eigene Softwarelösungen setzen. Teilweise verfügen sie über hochauflösende Kameras oder Funktionen wie drahtloses Aufladen.

Video zur Smartwatch Moto 360

Quelle: DPA

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