Mobilfunkversorgung

Bayern: Telekom will Funklöcher in 100 Orten schließen

In Bayern gibt es in etlichen Orten noch Funklöcher im Mobilfunknetz. Die Telekom will diese nun in 100 Orten schrittweise schließen. Der Anfang in der ersten Kommune werde in wenigen Tagen gemacht.

Jörg Schamberg, 20.11.2018, 11:07 Uhr
Handymast© Wolfgang Cibura / Fotolia.com

Bonn – Im Flächenland Bayern hat die Deutsche Telekom (Angebote der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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mit dem Schließen von 100 Mobilfunklöchern begonnen. Das Stopfen der Lücken im Mobilfunknetz ist Teil der im November 2017 von dem Bonner Konzern gestarteten "Mobilfunk Offensive Bayern". Nach rund einem Jahr zog der Mobilfunknetzbetreiber am Dienstag eine Zwischenbilanz.

Gespräche mit Kommunen laufen

Die Funklöcher selbst seien von der Bayerischen Staatsregierung benannt worden, die Telekom will diese Liste mit 100 Standorten nun abarbeiten. Der Startschuss falle in den nächsten Tagen in Lutzingen. Dort soll ein 30 Meter hoher Betonmast in Betrieb genommen werden und die Kommune mit GSM und LTE versorgen. "Lutzingen macht den Anfang. Wir sind mit allen Kommunen, die auf der Liste stehen, im Gespräch", so Telekom-Technikchef Walter Goldenits.

"Bei der Hälfte der Gemeinden liegen uns konkrete Standort-Vorschläge vor. Für 23 Standorte haben wir einen Anmietvertrag abgeschlossen und können jetzt in die Realisierung gehen. Wir werden in den nächsten Monaten also mehr und mehr Funklöcher schließen", erklärt Goldenits.

1.100 zusätzliche Mobilfunkstandorte in Bayern bis Ende 2020

Bis Ende 2020 sollen im Rahmen der "Mobilfunk Offensive Bayern" 1.100 zusätzliche Mobilfunkstandorte geschaffen werden, um die Mobilfunkversorgung zu verbessern. Außerdem sollen 1.200 bereits bestehende Standorte mit zusätzlichen Diensten ausgestattet werden. Derzeit betreibe die Telekom in Bayern über 5.200 Mobilfunk-Standorte.

Errichtung neuer Mobilfunkmaste dauert bis zu 24 Monate

In den vergangenen zwölf Monaten seien rund 100 neue Standorte realisiert sowie rund 300 zusätzliche Dienste ins Netz integriert worden. Für viele weitere Standorte seien die Vorbereitungen abgeschlossen, die Umsetzung könne nun beginnen. Laut Telekom-Manager Goldenits dauerte die Errichtung eines Mobilfunkmasts in der Regel zwölf bis 24 Monate. Die damit verbundenen Prozesse sind zeitaufwändig. So müssten zunächst eigene Planungen erstellt, die Anmietung und der Bau geregelt und Gespräche mit den Kommunen geführt werden.

In Bayern erreiche die Telekom mit ihrem Mobilfunk-Netz fast 97 Prozent der Bevölkerung – bis Ende 2020 sollen es 99 Prozent sein. Von derzeit 83 Prozent soll die Flächenabdeckung bis Ende 2020 auf über 88 Prozent steigen.

Die Telekom will Funklöcher in diesen bayerischen Orten schließen:

  • Bad Füssing, Bayerisch Eisenstein, Bischofsheim a. d. Rhön, Breitbrunn, Buch a. Wald, Buchhofen, Cham, ,Dorfen, Ebermannsdorf, Ebern, Ellingen, Eltmann, Ermershausen, Etzelwang, Falkenfels, Lutzingen, Fischbachau (2x), Frammersbach, Fürsteneck, Gars a. Inn, Georgensgmünd, Gleiritsch, Gottfrieding, Grainet, Grassau, Grattersdorf, Gstadt a. Chiemsee,
  • Halsbach, Harburg (Schwaben), Haundorf, Hirschbach, Höchheim (2x), Hohenthann, Holzheim a. Forst, Höttingen, Kammerstein, Kastl, Kirchdorf a. Inn, Kirchensittenbach, Kirchlauter (2x), Kolitzheim (2x), Lichtenfels, Lohberg, Loiching, Lutzingen, Mainleus, Miltach, Monheim, Monheim, Moosach, Mötzing, Neubrunn, Neufraunhofen, Neunkirchen (2x),
  • Oberaudorf, Oberreichenbach, Oberscheinfeld, Oberstaufen, Obertrubach, Pappenheim, Parsberg, Perach, Polsingen, Pottenstein, Pöttmes, Prem, Reit im Winkl (2x), Rettenbach, Reut, Rögling, Rüdenau, Salzweg, Schernfeld, Schonungen, Schwarzach b. Nabburg, Sonnen, Stadtlauringen (2x), Steinfeld, Steinkirchen,
  • Thanstein, Tittmoning, Treuchtlingen, Tyrlaching, Üchtelhausen, Volkach, Waldkirchen, Waldmünchen, Waldstetten, Wallerstein, Westheim, Willmars, Ziertheim.

Details zu Mobilfunk-Angeboten und Tarifen finden sich auf der Telekom-Bestellseite Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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