Am falschen Ende gespart?

Billig-Tablets sorgen oft für Frust

Billig-Tablets sorgen bei ihren Nutzern schnell für Frust, warnt eine Technik-Zeitschrift. Wer unter 100 Euro ausgibt, muss damit rechnen, dass sein mobiler Begleiter recht schwach auf der Brust ist und manche Programme vielleicht gar nicht starten.

Tablet Internet© violetkaipa / Fotolia.com

Hannover (dpa/tmn/red) - Für ein anständiges Tablet sollten Verbraucher mindestens 130 Euro investieren. Noch günstigere Geräte gibt es zwar auch. Die Qualität lässt bei solchen Billig-Tablets aber oft zu wünschen übrig, warnt die Zeitschrift "c't Android" (Ausgabe 1/2015).

Tablets unter 100 Euro oft schwach auf der Brust

Ein 40-Euro-Tablet mit Android oder ein 80-Euro-Modell mit Windows kann den Angaben nach zwar surfen, Bilder anzeigen oder Musik abspielen. Selbst simple Arbeitsschritte wie das Öffnen einer App dauern aber oft extrem lange. Und manche Programme starten sogar gar nicht.

Wo muss man noch Abstriche machen?

Für weiteren Frust sorgen die pixeligen und blassen Displays der billigen Tablets und der kleine Arbeitsspeicher. Auch der interne Speicherplatz fällt in der Regel nicht gerade groß aus - Android-Nutzer müssen in der untersten Preisklasse meistens mit vier, Windows-Nutzer mit 16 Gigabyte auskommen. Das reicht den Angaben nach nur für ein paar Apps, aber nicht für viele Bilder, Videos oder Fotos. Immerhin lässt sich der interne Speicher selbst bei extrem günstigen Geräten oft per SD-Karte erweitern.

Quelle: DPA

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