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Clubhouse will für Einladungen nun keinen Telefonbuch-Zugriff mehr

Mithilfe eines neuen Updates lassen sich nun Einladungen per Eingabe der Rufnummer versenden, zuvor war dafür zwingend der Zugriff auf das Telefonbuch notwendig.

Christoph Liedtke, 15.03.2021, 14:44 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone und Musik hören © BublikHaus / AdobeStock

Bislang musste man Clubhouse Zugriff auf das gesamte Adressbuch gewähren, wenn man andere einladen wollte. Nach einem Update der iOS-App ist das nun nicht mehr nötig, wie aus den Release Notes zur Aktualisierung der Anwendung hervorgeht.

Wer bisher den Telefonbuch-Zugriff verwehrte, konnte niemanden einladen

Stattdessen kann man nun einfach die Handynummer derjenigen oder desjenigen eintippen, an die oder den die Einladung gehen soll. Zwar konnte man der App bislang einfach untersagen, das Adressbuch einzusehen, hatte dann aber auch keine Möglichkeit, Freundinnen und Freunde einzuladen. Eine Android-App von Clubhouse gibt es noch nicht, befindet sich aber in Entwicklung.

Bei einer Datenstrom-Analyse der Stiftung Warentest Anfang Februar 2021 ließ sich zwar nicht feststellen, dass bei Nutzerinnen und Nutzern, die die Adressbuch-Berechtigung nicht entzogen hatten, gleich das komplette Adressbuch zum Server des App-Anbieters Alpha Exploration übertragen wird.

Clubhouse sammelt unnötig viele Daten

Trotzdem kamen die Warentester zu dem Schluss, dass die Clubhouse-App unnötig viele Daten sammelt und mit ihrer Datenschutzerklärung gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt. Sie raten, dass man alle, die man einladen möchte, vorab um Zustimmung bittet, damit deren Kontaktdaten nicht ungewollt bei Clubhouse landen. Denn Alpha Exploration räume sich das Recht ein, die erfassten Kontaktdaten für Marketing- und Werbezwecke zu verwenden.

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