Update auf Version 1.13

Corona-Warn-App bekommt Datenspende-Feature

Das Update der Corona-Warn-App rüstet das Teilen von bestimmten Daten nach, Nutzer mit erhöhtem Risiko können an einer wissenschaftlichen Befragung teilnehmen.

Christoph Liedtke, 05.03.2021, 10:40 Uhr
Corona Warn-App© AA+W / Adobe Stock

Die offizielle Corona-Warn-App hat ein neues Update erhalten, mit der Versionsnummer 1.13 haben Nutzer erstmalig die Möglichkeit, freiwillig Daten zu teilen, um zur Verbesserung der App beizutragen. Auch ein Link zu einer wissenschaftlichen Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) wurde hinzugefügt.

Neuheiten des Updates auf Version 1.13

  • Wenn Sie ein erhöhtes Risiko haben, können Sie optional aus der App heraus eine Umfrage des Robert-Koch-Instituts aufrufen und daran teilnehmen.
  • Nachdem Sie andere gewarnt haben, können Sie nun die Risiko-Ermittlung wieder einschalten.
  • Mit der optionalen Datenspende können Sie Nutzungsdaten zur Verfügung stellen und damit die Verbesserung der App unterstützen.
  • Die Texte auf den Risiko-Karten wurden leicht angepasst.
  • Das Kontakt-Tagebuch steht Ihnen nun auf einer eigenen Registerkarte zur Verfügung. So können Sie nun schneller zwischen Ihrem Tagebuch und der Startseite der App wechseln.
  • Die App enthält nun detaillierte Informationen zum Testablauf.

Freiwillige Datenspende und wissenschaftliche Befragung

Die neue freiwillige Datenspende übermittelt den derzeitigen Stand der Risikoberechnung, also ob eine rote oder eine grüne Kachel aktuell bei den Nutzern vorhanden ist. RKI-Mitarbeiter können so einsehen, wie viele Personen welchem Risiko aktuell ausgesetzt sind. Zusätzlich können Nutzer Angaben zum Bundesland und dem Landkreis machen sowie ihr Alter preisgeben, sofern sie das möchten.

Nach dem Update auf Version 1.13 sehen Nutzer beim ersten Start der App einen aufpoppenden Hinweis zur Datenspende und können diese aktivieren. Die Entscheidung kann jederzeit auch in den Einstellungen angepasst werden. Einmal aktiviert überträgt die App automatisch im Hintergrund die freigegebenen Daten. Laut den Entwicklern der Corona-Warn-App lasse die Datenspende keine Rückschlüsse auf individuelle Personen zu, sodass die Privatsphäre gewahrt bleibt.

Der Link zur Befragung wird vorerst nur Nutzern angesagt, die eine rote Kachel angezeigt bekommen und entsprechend ein höheres Risiko haben. Ziel der Befragung ist es, die Wirksamkeit der App analysieren zu können und das Verhalten der Nutzer vor der Risikoberechnung und etwas über das Verhalten danach zu erfahren. Mithilfe dieser Datenbasis soll die App weiter verbessert werden.

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