Version 2.10

Corona-Warn-App informiert über Auffrischungsimpfungen

Die neue Version 2.10 der Corona-Warn-App erinnert Nutzerinnen und Nutzer an sogenannte Booster-Impfungen, um den Impfschutz aufrecht zu erhalten.

Christoph Liedtke, 23.09.2021, 09:27 Uhr (Quelle: DPA)
Corona Warn-App© AA+W / Adobe Stock

Die Corona-Warn-App des Bundes ist in der neuen Version 2.10 in der Lage, Nutzerinnen und Nutzer schnell über eventuell anstehende Auffrischungsimpfungen zu informieren. Damit passt das Projektteam aus Robert Koch-Institut, SAP und Deutscher Telekom die App weiterhin an das aktuelle Pandemie-Geschehen an.

Neuerungen von Version 2.10

  • Die App kann Ihnen nun eine Mitteilung anzeigen, die Sie über eine eventuell anstehende Auffrischungsimpfung informiert.
  • Sie können nun eine Druckversion Ihrer in Deutschland ausgestellten Zertifikate anzeigen, die es Ihnen ermöglicht, die Zertifikate als PDF-Dokument zu speichern oder auszudrucken.

Für iOS bereits erhältlich, Android dürfte bald folgen

Die aktuelle Version wird schrittweise in den kommenden Tagen bereitgestellt. Nutzerinnen und Nutzer eines iPhones können sich die aktuelle App-Version seit Mittwochvormittag aus dem Store von Apple manuell herunterladen. Für Android-Smartphones steht das Update bisher noch nicht im Play Store von Google bereit.

Mit der neuen Version erleichtert die App auch das Teilen von gespeicherten Impfzertifikaten. So kann die Anwendung nun eine Druckversion der Zertifikate erstellen. Damit können die Anwenderinnen und Anwender diese als PDF-Dokument speichern oder ausdrucken.

Hinweise bei Neuigkeiten zu Zertifikaten

Künftig wird unter jedem Impfzertifikat eine Textbox angezeigt, die über den aktuellen Stand des Impfstatus informiert. Sollten Auffrischungsimpfungen notwendig werden, informiert die App die Betroffenen in dieser Box. Ein roter Punkt soll die Nutzer darauf hinweisen, wenn es Neuigkeiten bei den Zertifikaten gibt. Dazu gehören auch Hinweise auf mögliche Probleme, beispielsweise wenn ein Zertifikat abgelaufen oder eine Signatur ungültig ist.

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erfasst mit Hilfe von Bluetooth-Signalen, welche Smartphones einander nahe gekommen sind, und benachrichtigt die Anwender dann über riskante Begegnungen. Dabei wurde ein Datenschutzkonzept umgesetzt, das als auch international vorbildlich gilt.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat als Herausgeber der App bislang33,8 Millionen Downloads verzeichnet. Die Zahl der aktiven Nutzer liegt unter diesem Wert, weil manche User die App wieder deinstalliert oder nach dem Wechsel ihres Smartphones nicht erneut installiert haben.

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