Computermesse

Die wichtigsten Technik-Trends der CeBIT 2011

Die Computer- und Technikmesse CeBIT zeigt die Hightech-Entwicklungen des Jahres. Auch wenn einige neue Produkte schon zuvor vorgestellt wurden, werden viele doch zum ersten Mal auf deutschen Bodem gezeigt. Ein Überblick über die wichtigsten Technik-Trends!

02.03.2011, 10:32 Uhr
Mobiltelefonie© Suprijono Suharjoto / Fotolia.com

Hannover (afp/red) - Auf der diesjährigen CeBIT steht besonders das Cloud Computing als Thema im Mittelpunkt. Aber auch neue Smartphones und Tablets werden hier erstmals auf deutschem Boden präsentiert. Ein weiteres wichtiges Thema ist Entertainment in 3D - mit oder ohne Brille.

Schwerpunkt Cloud Computing

Schon in den vergangenen Jahren war das Rechnen in der Wolke am Rande Thema auf der CeBIT - dieses Jahr ist es der Schwerpunkt der Messe. Anwendungen werden dabei nicht mehr auf den einzelnen Computern installiert, sondern laufen in Rechenzentren und werden von dort per Internet auf die Computer geholt. Dadurch können Rechner günstiger werden. Für Verbraucher und Unternehmen heißt das auch: Sie müssen Software nicht mehr aufwendig installieren, und um die notwendigen Aktualisierungen müssen sie sich nicht mehr selbst kümmern.

Tablets: Zwischen Smartphone und PC

Computer gibt es auf der CeBIT auch dieses Jahr wieder in allen Größen, doch die meiste Aufmerksamkeit werden wohl die Tablet-PCs erhalten. Diese flachen Computerscheiben, die über ihren berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden, haben ihren Siegeszug mit dem iPad von Apple angetreten, das der US-Computerkonzern seit vergangenem Jahr verkauft. Mittlerweile gibt es für das Apple-Gerät viele und auch ernstzunehmende Konkurrenz, und die wird auf der IT-Messe auch kräftig für sich werben. Apple ist dort nicht vertreten.

Smartphone-Hersteller setzen auf Android

Auch den Smartphones verhalf Apple mit seinem iPhone zum Durchbruch. Doch hier ist die Konkurrenz mittlerweile ebenfalls sehr erfolgreich. Gerade Internettelefone mit dem Betriebssystem Android des Internetriesen Google finden immer mehr Käufer. Miniprogramme, sogenannte Apps, machen aus Smartphones kleine Computer. Auch hier dürfte Cloud Computing zum Trend werden - dann lassen sich die gleichen Programme und die gleichen Dokumente problemlos genauso auf dem Computer zu Hause oder im Büro wie unterwegs auf dem Handy bearbeiten.

3D unterwegs und im Wohnzimmer

Im Kino sind dreidimensionale Filme immer häufiger zu sehen, nun sollen sie in die Wohnzimmer Einzug halten. Das Angebot an 3D Fernsehern wächst, auch wenn die Geräte noch immer vergleichsweise teuer sind. Ihr größter Nachteil sind - abgesehen von der sehr beschränkten Zahl der Filme und Sendungen in 3D - die Brillen, die für die Fernseher benötigt werden. Wer mit seiner Familie dreidimensional fernsehen möchte, muss für die Brillen mindestens mehrere hundert Euro ausgeben. Die Zukunft wird daher wohl eher der 3D Fernseher sein, der auch ohne Sehhilfe funktioniert - der ist aber noch weit am Anfang seiner Entwicklung. Zugleich entwickelt werden auch 3D Computer-Bildschirme, 3D Laptops, 3D Tablet-PCs und 3D Smartphones.

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