Pläne

Drillisch will lukrativere Verträge an Land ziehen

Drillisch, der Mobilfunkanbieter hinter zahlreichen Marken wie Smartmobil und winSIM, will künftig eher auf teurere Verträge hinsteuern. 500.000 neue Kunden im Jahr sollen es mindestens sein. 2016 verzeichnete Drillisch einen Gewinneinbruch.

Jörg Schamberg, 23.03.2017, 11:45 Uhr (Quelle: DPA)
Drillisch Zentrale© 1&1 Drillisch AG

Maintal/Frankfurt - Der Mobilfunkanbieter Drillisch setzt nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr auf lukrativere Kundenverträge. Der Konzerngewinn ging von 46,1 Millionen Euro ein Jahr zuvor 2016 auf 26,4 Millionen Euro zurück, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dafür verantwortlich waren vor allem Abschreibungen auf den Firmenwert des Händlers The Phone House sowie Belastungen aus Ertragsteuern des 2015 zugekauften Geschäfts, wie Finanzchef Andre Driesen auf einer Pressekonferenz in Frankfurt sagte. Die Sonderbelastungen fielen mit 18,7 Millionen Euro zu Buche, die Drillisch im vierten Quartal sogar in die roten Zahlen zogen.

Abkommen zur Netzmiete mit Telefónica Deutschland

Drillisch macht derweil weiter mit seiner Strategie, sich vom reinen Billigdiscounter hin zum Anbieter auch für teurere Tarife zu wandeln. Drillisch hatte mit Telefónica Deutschland nach deren E-Plus-Übernahme ein Abkommen zur Netzmiete geschlossen und muss die jährlich steigenden Netzkapazitäten mit Kunden füllen. Nach Angaben von Vorstandschef Vlasios Choulidis braucht Drillisch dazu jährlich mindestens 500.000 neue Teilnehmer - das will Drillisch aber übertreffen.

Dazu hat das Unternehmen mittlerweile auch eigene Läden in den Einkaufsstraßen und will insbesondere solche Kunden stärker ködern, die einen festen Betrag pro Monat für Mobilfunk ausgeben. Zuletzt hatte das Unternehmen auch bei einigen Bestandskunden seiner Marke winSim (www.winsim.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) die Preise erhöht. Von Ende 2015 bis Ende 2016 stieg die Zahl der Kunden mit schnellem LTE-Zugang um 170 Prozent auf 2 Millionen Teilnehmer.

Umsatz legt um 12,8 Prozent zu

Vorläufige Geschäftszahlen hatte der Mobilfunkanbieter ohne eigenes Netz bereits Mitte Februar vorgelegt. Der Umsatz kletterte um 12,8 Prozent auf 710 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) steigerte der Anbieter von Marken wie Smartmobil (www.smartmobil.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) und Yourfone (www.yourfone.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) um 13,9 Prozent auf 120,2 Millionen Euro. In diesem Jahr will Drillisch weiter 160 bis 170 Millionen Euro operatives Ergebnis erwirtschaften. Darin seien Belastungen aus dem Wegfall der EU-Roaminggebühren Mitte des Jahres enthalten, sagte Choulidis.

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