Zulauf

E-Plus-Gruppe hat jetzt 25 Millionen Kunden

Im vergangenen Jahr gewann die E-Plus-Gruppe unter dem Strich 1,5 Millionen Kunden hinzu und verzeichnete im Januar erstmals mehr als 25 Millionen Teilnehmer in seinem Netz. Die Umsätze gingen jedoch zurück.

E-Plus© Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Düsseldorf/Den Haag (dpa/red) - E-Plus habe eine starke Basis für Ertragwachstum geschaffen und sei gut ins Jahr 2014 gestartet, erklärte Unternehmenschef Thorsten Dirks am Dienstag in Den Haag. "Wir gehen sehr selbstbewusst und mit einem geraden Rücken in die Fusion", betonte Dirks.

Fusion wird auf EU-Ebene geprüft

Zu weiteren Details des Vorhabens wollte sich der E-Plus-Chef nicht äußern. Derzeit wird die Übernahme durch die EU-Wettbewerbsbehörde geprüft. Experten erwarten eine Genehmigung unter Auflagen. Mitte dieses Jahres soll die Transaktion mit einem Volumen von mehr als 8 Milliarden Euro voraussichtlich abgeschlossen werden. "Wir sind zuversichtlich, die Zustimmung der Behörden für den Verkauf von E-Plus zu erhalten", erklärte der Chef der E-Plus Muttergesellschaft KPN, Eelco Block, bei der Vorlage der Jahreszahlen.

KPN und Telefónica hatten sich im Juli vergangenen Jahres auf die Übernahme verständigt. Dabei wird KPN unter anderem einen Anteil von gut 20 Prozent an dem neuen Unternehmen erhalten. Mit der Fusion, eine der größten in den vergangenen Jahren in Europa, entsteht nach Kundenzahlen gerechnet ein neuer Branchenriese in Deutschland. Allerdings bleibt das Unternehmen beim Umsatz hinter der Telekom und Vodafone die Nummer drei.

Mehr Umsatz beim mobilen Internet

Wie Dirks weiter erläuterte, sei E-Plus im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des Gegenwindes in der Branche gut vorangekommen. Die Investitionsoffensive zahle sich aus. Für die reine mobile Internetnutzung erzielte E-Plus einen Umsatzanstieg von 57 Prozent. Auch die Kunden mit vorausbezahlten Karten, die rund zwei Drittel aller E-Plus-Kunden ausmachen, würden das Datengeschäft inzwischen ankurbeln. 2014 sollen von einem erwirtschafteten Euro erstmals mehr als 50 Cent pro Euro aus Geschäften jenseits der Telefonie kommen.

Quelle: DPA

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