Zwischenbilanz

Ende der Frequenzauktion noch nicht in Sicht

Die aktuelle Frequenzauktion um Mobilfunklizenzen läuft jetzt seit zwei Wochen. Auch wenn es zunächst so aussah, als würden die Bieter sich schnell einig werden, entwickelt sich nun doch noch so etwas wie ein Bieterkampf um die begehrten Frequenzen.

Funkmast© Gutzemberg / Fotolia.com

Mainz (dpa/red) - Bei der milliardenschweren Auktion um neue Mobilfunkfrequenzen für das schnelle Internet gibt es noch keine Anzeichen für ein bevorstehendes Ende der Versteigerung. Zwei Wochen nach dem Start in der Niederlassung der Bundesnetzagentur in Mainz und nach 108 Bietrunden kletterte die gesamte Versteigerungssumme am Mittwoch erstmals über drei Milliarden Euro. Damit liegt sie doppelt so hoch wie die geforderten Mindestangebote für die einzelnen Frequenzpakete zu Beginn der Auktion.

Neu zu vergebende Frequenzen besonders begehrt

Besonders umkämpft sind die GSM-Frequenzen aus dem Bereichen 900 und 1800 Megahertz, die 2016 auslaufen und neu vergeben werden. Dort liefern sich die Deutsche Telekom und Vodafone um einige Blöcke einen heißen Bieterkampf. Der dritte Teilnehmer ist Telefónica Deutschland.

Mit den GSM-Nutzungsrechten hatte die Mobilfunkbranche in den 90er Jahren ihre Erfolgsgeschichte angetreten. Seinerzeit waren die Lizenzen nicht über eine Auktion, sondern gegen ein Verwaltungsgebühr vergeben worden. Diese lag insgesamt bei umgerechnet jährlich knapp vier Millionen Euro.

Quelle: DPA

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