Ausland

EU-Roaming: Gebühren sollen auch weiterhin entfallen

Die Roaming-Gebühren im EU-Ausland entfallen seit Juni 2017 und die Mitgliedsstaaten wollen auch künftig darauf verzichten. Obendrein soll es Verbesserungen geben, wie etwa einen Schutz vor Kostenexplosionen auf Fähren.

Christoph Liedtke, 16.06.2021, 16:59 Uhr (Quelle: DPA)
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Wer in der Europäischen Union verreist, soll nach dem Willen der EU-Länder auch weiterhin keine Roaming-Gebühren zahlen müssen. Verbraucher sollen demnach auch über Juni 2022 hinaus im Ausland telefonieren, SMS schreiben oder im Internet surfen können, ohne dabei mehr zu zahlen als im Heimatland.

Gleichbleibende Netzqualität und Schutz vor Kostenexplosionen auf Fähren oder in Flugzeugen

Die EU-Staaten einigten sich am Mittwoch auf eine entsprechende Position, die aber noch mit dem Europäischen Parlament abgestimmt werden muss. In den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen entfallen seit Juni 2017 die Roaming-Gebühren. Die EU-Länder wollen die ursprünglich zum Juni 2022 auslaufende Regelung nun verlängern und an einigen Stellschrauben drehen.

So soll Nutzern beim Roaming künftig eine möglichst gleichbleibende Netzqualität zur Verfügung stehen. Verbraucher sollen auch beim Roaming auf Fähren oder in Flugzeugen vor Kostenexplosionen geschützt werden.

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