Pro-Kopf-Einkommen

EU-Vergleich: Liechtensteiner können sich 9 iPhones im Monat leisten

In Norwegen sind fünf iPhones pro Monat drin, Deutschland liegt knapp dahinter und an der Spitze führt Liechtenstein: Rechnet man das Pro-Kopf-Einkommen auf die möglichen iPhone-Käufe um, schafft es Deutschland gerade so in die Top-10 bei einem Vergleich von 34 EU-Ländern.

Diana Schellhas, 09.12.2020, 09:49 Uhr
Apple iPhone 12 Pro (Max)© Apple Inc.

Verbraucher in Deutschland könnten sich im Schnitt von ihrem Einkommen jeden Monat vier neue iPhones kaufen. Für Liechtensteiner wären sogar 9 iPhones im Monat drin – Moldauer müssten dagegen 85 Tage arbeiten, um ein einziges Apple-Smartphone zu erwirtschaften. Das zeigt der iPhone-Index, den die Verivox-Experten für 34 Länder Europas berechnet haben.

Wie lang müssen Gutverdiener für ein iPhone arbeiten?

Verbraucher in Deutschland benötigen im Schnitt knapp acht Werktage, um sich ein Apple iPhone der neuesten Generation kaufen zu können. Das reicht gerade noch für den letzten Platz in den europäischen Top-10, doch nicht für die vorderste Reihe: Ganz vorn liegt wie schon im Vorjahr Liechtenstein. Hier könnten sich Verbraucher 9 iPhones im Monat leisten bzw. müssten nur gut drei Tage für ein neues iPhone 12 arbeiten; in der Schweiz wären es rund vier Tage, in Norwegen und Luxemburg jeweils fünf.

In den Top-10 auf dem europäischen Kontinent vertreten sind außerdem Irland und Dänemark mit knapp fünf iPhones im Monat sowie gleichauf mit Deutschland die Niederlande, Schweden und Österreich mit jeweils rund vier iPhones.

Pro-Kopf-Einkommen reicht oft nicht mal für ein Apple-Smartphone

Zwischen den beiden Ländern mit dem höchsten und dem niedrigsten Bruttonationaleinkommen klafft die Schere weit auseinander: Liechtensteiner könnten sich ein neues iPhone schon nach drei Arbeitstagen leisten. Nordmazedonier müssten 76 Tage dafür arbeiten, Moldauer sogar 85 Tage – das entspricht fast drei Monaten. In vier weiteren Ländern auf dem europäischen Kontinent reicht das Pro-Kopf-Einkommen nicht einmal für ein Apple-Smartphone im Monat aus: Russland, Türkei, Bulgarien und Montenegro.

"Apple bietet das iPhone 12 hierzulande in der Mini-Version ab 779 Euro an – das günstigste Modell der neuen Reihe liegt damit unter dem Preisniveau des Vorjahres. In den teureren Versionen werden allerdings schnell über 1.000 Euro fällig,“ sagt Jens-Uwe Theumer, Vice President Telecommunications bei Verivox. "Doch nicht immer muss es das allerneueste Modell sein: Moderne Smartphones sind technisch so ausgereift, dass auch die Vorgängermodelle noch attraktiv sind – sei es als Neugerät oder professionell wiederaufbereitet. Da Apple auch ältere Modelle noch zuverlässig mit Updates versorgt, können Verbraucher ihre Geräte länger nutzen als bei vielen Wettbewerbern.“

Aktuelle iPhone-Modelle

  • 1
    Apple iPhone 12 Pro Max
    • November 2020
    • Apple iOS 14
    • 6,7 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
  • 2
    Apple iPhone 12
    • Oktober 2020
    • Apple iOS 14
    • 6,1 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
  • 3
    Apple iPhone 12 Pro
    • Oktober 2020
    • Apple iOS 14
    • 6,1 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
  • 4
    Apple iPhone 12 mini
    • Oktober 2020
    • Apple iOS 14
    • 5,4 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
  • 5
    Apple iPhone SE (2020)
    • April 2020
    • Apple iOS 13
    • 4,7 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
  • 6
    Apple iPhone 11 Pro
    • September 2019
    • Apple iOS 13
    • 5,8 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Zu den Tarifen
Weiterführende Links
Zum Seitenanfang
Der BT-Navigator
Quicklinks