Ab 15. Oktober

Firefox-Handy bei congstar für 90 Euro

Die Telekom-Tochter congstar bringt als erster Anbieter in Deutschland ein Smartphone mit dem Firefox-Betriebssystem heraus. Das neue Telefon ist vor allem für Einsteiger gedacht und für 90 Euro durchaus erschwinglich.

Alcatel One Touch Fire© Telekom

Berlin (dpa/AFP/red) - congstar (www.congstar.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der Link ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) will mit dem Firefox-Handy vor allem Smartphone-Einsteiger überzeugen. Das Firefox-Betriebssystem wird von der Mozilla-Stiftung entwickelt, die auch hinter dem Firefox-Internetbrowser steht. Es soll den dominanten Handysystemen von Apple (iOS) und Google (Android) Konkurrenz machen.

Das erste Firefox-Handy in Deutschland

Das "Alcatel One Touch" kommt in einer bunten Plastikhülle und mit einer Bildschirmdiagonalen von 8,9 Zentimeter daher. Die Kamera hat 3,2 Megapixel. Damit liegt die Ausstattung weit hinter aktuellen Spitzenmodellen. "Das ist nicht die Art von Coolness, die von einem bekannten Smartphone-Hersteller an der Westküste der USA propagiert wird", sagte Eric Vallet von Alcatel mit Blick auf Vorreiter Apple. Das One Touch sei "das ideale Einsteiger-Smartphone". Vallet verglich das Vorgehen mit großen Kleidungsketten, die Trends günstig auf den Massenmarkt bringen. "Würden wir Kleidung verkaufen, wären wir Zara oder H&M."

Mobiles Internet erschwinglich machen

Die günstigen Firefox-Handys sollen vor allem Menschen in Schwellenländern in Lateinamerika oder Osteuropa den Zugang zum mobilen Internet ermöglichen. Die Mozilla-Stiftung verfolgt daneben ein weiteres Ziel: Sie will den geschlossenen Systemen von Google und Apple etwas entgegen setzen.

Das System setzt darauf, das Apps in der gleichen Programmiersprache wie moderne Internetseiten geschrieben werden - HTML5. Der Quellcode ist auf der Mozilla-Webseite einsehbar. Das soll das Entwickeln von Apps, die für Smartphone-Nutzer sehr wichtig sind, besonders schnell machen. Für den Nutzer funktioniert das Firefox OS im Prinzip wie andere Smartphone-Betriebssysteme auch. Es hat mehrere Startbildschirme, durch die Nutzer mit Wischbewegungen blättern können, eine Benachrichtigungsleiste und Symbole für die vorhandenen Anwendungen.

Quelle: AFP, DPA

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