Versteigerung

Frequenzauktion: Nur die Großen bieten mit

Bei der Ende Mai anstehenden Frequenzauktion bleiben die drei großen Mobilfunknetzbetreiber unter sich. Zum Bieterverfahren sind nur Telekom, Vodafone und Telefónica zugelassen worden, wie die Netzagentur mitteilt.

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Bonn (dpa-AFX/red) - Bei der anstehenden großen Mobilfunk-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur bleiben die großen drei Netzbetreiber unter sich. Zur Auktion am 27. Mai in Mainz seien die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.), Telefónica Deutschland und Vodafone als Bieter zugelassen worden, teilte die Regulierungsbehörde am Mittwoch in Bonn mit. In der mit Spannung erwarteten Auktion kommen in Deutschland Frequenzen aus den Bereichen 700 Megahertz (MHz), 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz unter den Hammer.

Kleine Anbieter bleiben bei Frequenzversteigerung außen vor

Mit der Zulassung kommt wie erwartet kein kleinerer Wettbewerber der Mobilfunkplatzhirsche zum Zuge. Interessierte Anbieter wie Liquid Broadband hatten kritisiert, dass die Auktionsbedingungen die große Konzerne begünstige und die eigene Teilnahme erschwere. So seien die geforderten Mindestgebote für die Frequenzblöcke zu hoch. Liquid Broadband hat sich nach eigenen Angaben daher dazu entschlossen, nicht am Zulassungsverfahren teilzunehmen. Außerdem habe man Anfang März Klage gegen das Verfahren erhoben.

Niedrige Frequenzen besonders begehrt

Begehrt sind insbesondere die 700-MHz-Blöcke: Niedrige Frequenzen haben höhere Reichweiten und unterstützen damit die Versorgung großer Flächen mit schnellem mobilen Internet. Die zu ersteigernden Nutzungsrechte enthalten nach Maßgabe der Bundesnetzagentur eine Versorgungsverpflichtung von 98 Prozent der Bevölkerung. Der Funkbereich wird derzeit noch vom Digital-Fernsehstandard DVB-T genutzt. Dieser soll durch den neuen Standard DVB-T2 ersetzt werden, für den andere Frequenzen vorgesehen sind.

Quelle: DPA

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