Studie

Gebrauchtes Handy bei den Deutschen unbeliebt

Ein Handy hat bei den Deutschen nur eine kurze Lebensdauer. Einer Studie der IZMF nach planen 45 Prozent ihr aktuelles Modell höchstens noch zwei Jahre zu nutzen, 41 Prozent verfügen über ein Gerät aus den Jahren 2012 oder 2013.

Smartphone© Adam Radosavljevic / Fotolia.com

Berlin (dpa/tmn/red) - Etwa neun von zehn Bundesbürgern besitzen inzwischen ein Smartphone oder Handy. In der Regel handelt es sich dabei um neue Geräte: Ein gebrauchtes Mobiltelefon nutzt nur rund jeder sechste Handybesitzer (16 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Markt-Umwelt-Gesellschaft (IMUG) an der Universität Hannover. Von den über 14-Jährigen haben demnach 83 Prozent ein Handy oder Smartphone. Auftraggeber der Studie war das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF).

Nutzungsfrist noch maximal zwei Jahre

Viele aktuell genutzte Smartphones und Handys sind dabei gerade erst auf dem Markt: Zwei von fünf Befragten (41 Prozent) nutzen ein 2012 oder 2013 gekauftes Gerät, ein weiteres Viertel der Mobiltelefone (25 Prozent) stammt von 2010 oder 2011. Nur knapp die Hälfte der 1.004 Umfrageteilnehmer (45 Prozent) will sein aktuelles Mobiltelefon noch länger als zwei Jahre nutzen, gut ein Viertel (27 Prozent) plant innerhalb des kommenden Jahres einen Neukauf.

Vorgänger wird aufbewahrt

Ausgediente Geräte landen aber meistens nicht auf dem Müll: Zwei Fünftel der Befragten (38 Prozent) bewahren ihr Vorgängergerät noch auf, zum Beispiel als Ersatzhandy oder weil sie nicht wissen, wo sie das Mobiltelefon entsorgen können. 17 Prozent behalten das alte Handy zwar nicht, geben es aber an Verwandte oder Freunde weiter.

Quelle: DPA

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