Günstiger

Gute Smartphones aus der zweiten Reihe

Beim Kauf eines Smartphones müssen es nicht immer die Alleskönner-Flaggschiffe für 500 Euro sein. Wer weiß, was er will, findet auch viele gute Geräte in der zweiten Reihe, die manchmal nur halb so viel kosten, berichtet die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 15/13).

02.07.2013, 12:33 Uhr
Smartphone© contrastwerkstatt / Fotolia.com

Berlin (dpa/tmn) - Häufig seien die Hinterbänkler in einzelnen Disziplinen sehr stark, aber eben nicht in allen wie die Flaggschiffe. So finde man sehr wohl günstigere Geräte, die entweder eine sehr gute Kamera, einen sehr schnellen Prozessor oder ein großes, hochauflösendes Display haben. Allein LTE und NFC seien in der zweiten Reihe noch die Ausnahme.

iPhone oder Windows zum Einstieg

Eine Alternative zu iPhones und Androiden können auch Smartphones mit Windows Phone 8 als Betriebssystem (OS) sein, so die Experten. Viele der Geräte seien seit rund einem Jahr im Handel, aber immer noch modern und für 200 bis 250 Euro zu haben. Wer sich bereits mit einem OS auskennt, mache nichts falsch, wenn er dem System beim nächsten Gerät treu bleibt. Wechslern und Einsteigern bereiteten dagegen iPhone und Windows Phone die wenigstens Einarbeitungsprobleme, bilanziert die Zeitschrift. Ein Wechsel auf Android sei wegen der unterschiedlichen Bedienoberflächen mit mehr Aufwand verbunden, werde später aber mit einer besseren Anpassbarkeit belohnt.

Starke Leistung für Zocker

Wer mit dem Smartphone vor allem spielen möchte, findet für etwa 250 Euro bereits Androiden mit schnellem Quadcore-Prozessor, der 3D-titel flüssig animieren kann. Allerdings sollten alle, die regelmäßig mehrere Stunden spielen, über die Anschaffung einer mobilen Konsole nachdenken, raten die Experten. Denn diese bieten entschieden längere Laufzeiten und mechanische Steuerknöpfe.

Lesen, surfen und fotografieren

Käufer, die den Fokus auf die Kamera legen, sollten einen Blick auf die Vorgänger aktueller Spitzenmodelle werfen. Darunter finden sich einige Smartphones mit guten Acht-Megapixel-Kameras. Alle, die viel auf dem Smartphone lesen und surfen, sollten dagegen darauf achten, dass das Display mindestens vier Zoll groß ist und 200 Bildpunkte pro Zoll (ppi) bietet. Unter den Android-Smartphones finden sich auch durchaus Modelle mit HD-Auflösung (1280 mal 720 Pixel) für unter 300 Euro.

Sollen aber weniger als 200 Euro angelegt werden, muss der Käufer größere Kompromisse eingehen, heißt es. Oftmals sind die Geräte sehr langsam oder bieten nur schlechte Kameras. Schlechten Klang zumindest muss man in den unteren Preisklassen nicht fürchten. Selbst die Kopfhörerausgänge der billigsten Android-Smarpthones liefern gute Werte, schreiben die Experten.

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