Ratgeber

Handynummer mitnehmen: Wie es geht, was es kostet

Wer zu einem neuen Mobilfunkanbieter wechselt, kann seinen alte Handynummer mitnehmen - egal ob man Vertragskunde ist oder ein Prepaidtarif nutzt. Wie der Wechsel reibungslos klappt, dazu gibt es Tipps von der Stiftung Warentest.

Klapphandy© Oliver Hoffmann / fotolia.com

Hamburg (red) – Mobilfunkkunden, die zu einem neuen Anbieter wechseln wollen, können bei fristgerechter Kündigung ihre alte Rufnummer inklusive Vorwahl an den neuen Provider übertragen lassen. Um die Handynummer mitnehmen zu können und den Anspruch zu wahren, muss man einen Antrag hierzu spätestens 31 Tage nach Ende des alten Vertrages beim neuen Anbieter stellen. Frühestens ist dies vier Monate vor dem Ende des alten Vertrages möglich.

Beantragung und Kosten

Zunächst muss man nach fristgerechter Kündigung die Rufnummermitnahme beim neuen Anbieter beantragen. Dieser bekommt damit den Auftrag die bisherige Nummer beim alten Anbieter einzuziehen. Einige Anbieter bestehen dabei auf die Vorlage einer Kündigungsbestätigung des alten Mobilfunkvertrags. Der alte Anbieter kann bei diesem Service bis zu 30 Euro Gebühren verlangen, wie eine Untersuchung der Bundesnetzwerkagentur verlautete. Für den Fall, dass man ein Handy aus dem alten Vertrag weiterbenutzen möchte, muss man sich zudem über Bestehen eines Sim-Locks informieren. Das Handy müsste zunächst entsperrt werden, da sonst die Nutzung einer anderen Karte im betreffenden Gerät nicht möglich ist.

Mitnahme bei Prepaid

Prepaid-Kunden, die selbstständig Guthaben auf ihre Handykarte aufladen, haben ebenfalls einen Anspruch auf diesen Service. Dazu müssen jedoch Kontaktdaten sowie das Geburtsdatum beim alten Anbieter vorliegen. Bei der Rufnummermitnahme müssen Prepaid-Kunden außerdem auf ausreichend Guthaben und den schon angesprochenen möglichen Sim-Lock achten.

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