2 in 1

Huawei MateBook soll den PC ersetzen

Mit dem MateBook hat Huawei ein 2-in-1-Tablet mit Windows 10 vorgestellt, dass sich vor allem an Unternehmenskunden richten soll. Mittels ansteckbarer Tastatur soll das MateBook ein Notebook ersetzen.

Huawei MatebookDas MateBook von Huawei soll dem Surface Pro von Microsoft Konkurrenz machen.© Huawei Technologies Deutschland GmbH

Barcelona - Der chinesische Smartphone-Anbieter Huawei will mit einem Windows-Tablet den PC-Markt aufmischen. Das am Sonntag in Barcelona vorgestellte MateBook hat einen Doppelkern-Prozessor von Intel, eine 12-Zoll großes IPS-Display und soll mit einer Ansteck-Tastatur ein Notebook ersetzen können, sagte Huawei-Manager Richard Yu zum Auftakt der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress Die Nummer drei der Smartphone-Branche folgt damit beim Einstieg ins PC-Geschäft dem Vorbild von Microsoft und Apple, die mit dem Surface Book und dem iPad Pro auf eine ähnliche Geräteklasse setzen.

MateBook vor allem für professionellen Einsatz konzipiert

Das MateBook ist stark auf Unternehmenskunden ausgerichtet. So sind in dem dafür entwickelten Stift ein Laser-Pointer und Knöpfe zur Bedienung von Präsentations-Software integriert. Nach einer Stunde Ladezeit soll der Stift einen Monat einsetzbar sein. Als weitere Innovationen gibt es ein Zusatzmodul mit Anschlüssen, die PC-Nutzer bei einem Tablet vermissen könnten.

Die günstigste Ausstattungsvariante mit Intel Core m3-Prozessor (6. Generation), 4 GB Arbeitsspeicher und 128 GB SSD ist für 799 Euro erhältlich. Das teuerste MateBook-Modell mit Core m7-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher sowie 512 GB SSD kostet 1.799 Euro. Das MateBook soll in den kommenden Monaten unter anderem auch in Europa verfügbar sein, ein genaues Datum gab Huawei nicht an.

Das Geschäft mit klassischen Notebooks und Desktop-Rechnern steht seit mehreren Jahren unter Druck - allein im vergangenen Jahr sanken die Verkäufe um rund ein Zehntel. Die Kategorie der sogenannten 2-in-1-Geräte, die als Notebook und Tablet genutzt werden können, wächst hingegen.

Quelle: DPA

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