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iPhones, iPads und Macs auch von Chip-Sicherheitslücke betroffen

Die aktuellen Probleme mit Computerchips bedrohen laut Apple auch die Sicherheit von Mac-Rechnern sowie mobilen Geräten wie iPhones und iPads. Durch Ausnutzung der Sicherheitslücke sei ein Zugriff auf Daten möglich.

Apple iPhone 8 Plus iPhone 8© Apple Inc.

Cupertino - Von der schwerwiegenden Sicherheitslücke in Computerchips sind auch bei Apple alle Mac-Computer und Mobil-Geräte wie iPhones und iPads betroffen. Der US-Konzern schränkte zugleich in der Nacht zum Freitag ein, dass bisher keine Schadsoftware bekannt geworden sei, die Kunden ins Visier nehme.

Gefahr der Abschöpfung von sensiblen Daten

Durch die diese Woche publik gewordene Sicherheitslücke in Chips diverser Hersteller können zumindest theoretisch auf breiter Front Daten abgeschöpft werden. Forscher demonstrierten, dass es möglich ist, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen. Tech-Firmen sind dabei, die seit zwei Jahrzehnten bestehende Lücke so gut es geht mit Software-Aktualisierungen zu stopfen. Komplett kann man das Problem aber nur durch einen Austausch der Prozessoren beheben, weil die Schwachstelle in einem branchenweit angewendeten Verfahren liegt.

Attacken mit "Meltdown" und "Spectre" denkkbar

Forscher machten zwei Angriffsszenarien aus: Mit "Meltdown" kann man Daten aus dem Betriebssystem abgreifen, mit "Spectre" aus anderen Programmen. Apple erklärte, die Gefahr durch "Meltdown" sei bereits mit den jüngsten Versionen der Betriebssysteme für iPhones, iPads, Macs und Apple-TV-Fernsehboxen zumindest "abgemildert" worden. Die Computeruhr Apple Watch sei von "Meltdown" nicht betroffen. In den kommenden Tagen wolle Apple auch Maßnahmen gegen "Spectre" für seinen Webbrowser Safari veröffentlichen. Die "Spectre"-Attacke könne mit Hilfe von JavaScript im Webbrowser ausgelöst werden.

Quelle: DPA

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