Flugsicherheit

Leere Akkus auf US-Flügen verboten

Bei Flugreisen in die USA sind leere Akkus in elektronischen Geräten künftig nicht mehr zugelassen. Passagiere, die entladene Handys oder Laptops mitführen, müssen zudem mit zusätzlichen Kontrollen rechnen. Grund ist die Angst vor Bomben.

Akku aufladen© Marek Gottschalk / Fotolia.com

Washington (AFP/red) - Die Sicherheitsbeamten hätten Anweisung, alle elektronischen Geräte wie etwa Handys zu kontrollieren und könnten dabei fordern, dass diese eingeschaltet werden, erklärte die Flugsicherheitsbehörde TSA am Sonntag. Der Fernsehsender NBC berichtete, die Behörden fürchteten, dass Laptops, Tablets, Handys oder andere elektronische Geräte als Bomben eingesetzt werden könnten.

Zusätzliche Kontrollen bei leeren Akkus

"Entladene Geräte werden nicht an Bord zugelassen", hieß es. Zudem müssten Passagiere, die Geräte mit leeren Akkus mitführen, mit zusätzlichen Kontrollen rechnen. Französische und britische Behörden riefen bereits dazu auf, mehr Zeit für die Sicherheitschecks an Flughäfen einzuplanen. Das Bundesinnenministerium erklärte am Montag, dass die entsprechende Anfrage des US-Heimatschutzministeriums für deutsche Flughäfen noch nicht vorliege. "Wir gehen davon aus, dass das heute kommt", sagte ein Ministeriumssprecher.

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

US-Heimatschutzminister Jeh Johnson hatte bereits am Mittwoch verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an ausländischen Flughäfen mit Direktverbindungen in die USA angekündigt, jedoch keine Details genannt. Grund sei die Sorge vor Anschlägen mit neuartigen und schwer aufzuspürenden Sprengstoffen. US-Präsident Barack Obama hatte zuvor gewarnt, kampferprobte Rückkehrer aus dem syrischen Bürgerkrieg stellten eine Bedrohung für die USA dar.

Quelle: AFP

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