Testergebnis

LTE braucht für vollen Speed entsprechende Hardware

Nur wirklich starke Multiband-Geräte können LTE auch in vollem Umfang verfügbar machen, zeigt ein aktueller Test. Nicht jedes LTE-Gerät sei auch für alle gängigen Funkbänder - und alle Anbieter - ausgerüstet.

Handytarife© Sandra Neumann / Fotolia.com

Hannover (dapd/red) - Wer den Komfort des neuen schnellen Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) mit 100 MBit/s nutzen will, braucht dafür ein leistungsfähiges Multiband-Gerät. Bisher seien längst nicht alle LTE-Geräte für alle gängigen Funkbänder tauglich, berichtet die Fachzeitschrift "c't" (Heft 8/2012). Wie ein Test ergab, eigneten sich von den aktuell im Handel erhältlichen Geräten der Telekom Speedstick LTE und der Lancom-Router 1781-4G für die mobile Nutzung, weil sie für fast alle Funkbänder ausgelegt seien und daher mit jedem LTE-Anbieter genutzt werden könnten.

LTE scheint die Erwartungen zu erfüllen

So habe sich der Stick in einer 4G-Netz-Umgebung stets zügig eingewählt. "Obwohl die Software die Signalqualität nur als mittelprächtig auswies, liefen Audio-Streaming, Datenbankzugriffe, E-Mail, Surfen und sogar Software-Updates flüssig ab", erläutert "c't"-Redakteur Dusan Zivadinovic. Je nach Verfügbarkeit hätten Router und Speedstick im Test dynamisch zwischen LTE, UMTS und GSM gewechselt. LTE erfülle damit die Erwartungen an ein Highspeed-Mobilfunknetz und dürfte auch erst viel später an seine Grenzen stoßen, als es bei UMTS der Fall sei.

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