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LTE: Schnelles Internet bald auch im Auto nutzen

Der neue Mobilfunkstandard LTE wird jetzt doch noch richtig mobil und fährt in Zukunft mit dem Auto vor. So könnten Verbraucher demnächst in ihren Fahrzeugen LTE und somit schnelles Internet genießen.

Handytarife© Sandra Neumann / Fotolia.com

München (red) - Wie der Mobilfunkanbeiter Teléfonica o2 (www.o2-online.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) mitteilte, wird man gemeinsam mit dem Autohersteller BMW den neuen Mobilfunkstandard LTE ins Auto bringen. So soll schnelles Internet und damit auch das Videostreaming oder der Musicload auch während der Fahrt möglich sein.

Hohe Übertragungsraten zumindest in München

Die ersten Tests mit einem speziellen Fahrzeug wurden bereits im Bereich der Stadt München und in einer ländlichen Umgebung durchgeführt. Dabei wurden in München, laut den Entwicklern, sogar 70 MBit/s bei der Übertragung gemessen. Im Durchschnitt wurden ungefähr 23 Mbit/s erreicht, hieß es. Keine Angaben machen die beiden Unternehmen derzeit zu den Datenraten im ländlichen Raum. Allerdings betonte man von Herstellerseite aus, dass bei den Tests "eine deutlich bessere Abdeckung in der Fläche als mit bisherigen Mobilfunktechniken gemessen" wurde und zwar "bei gleichzeitig höherer Datenrate."

Automatische Verkehrsschilder-Erkennung soll Standard werden

Die LTE-Tests im Auto sollen aber wohl nicht nur Autos mit schnellem Internet u versorgen, sondern neue Anwendungen testen - etwa eine automatische Verkehrsschildererkennung über eine Serveranbindung. Außerdem sollen rechenintensive Abläufe durch LTE auf leistungsfähige Server außerhalb des Fahrzeugs ausgelagert werden. So könne man Gewicht und Energiebedarf es Autos verringert werden. Allerdings könnte dies dann bedeuten, dass bestimmte Dienste bei einem Netzverlust dann nicht zur Verfügung stünden. Beim momentanen Ausbaustand wäre dies sogar recht wahrscheinlich.

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