ADAC-Tipp

Mit dem Handy am Steuer: So teuer wirds im EU-Ausland

Das Handy-Verbot am Steuer gilt mittlerweile in vielen europäischen Ländern. Während Autofahrer in Deutschland noch recht glimpflich davon kommen, wird man in anderen Ländern kräftig zur Kasse gebeten. Bis zu 155 Euro kann ein Telefonat am Handy kosten.

19.08.2009, 09:49 Uhr
Businesshandy© kalafoto / Fotolia.com

München (ddp/red) - Mit dem Handy am Steuer zu telefonieren oder eine SMS zu schreiben ist mittlerweile nicht nur in Deutschland verboten. Auch viele europäische Länder verhängen teilweise drastische Bußgelder für das Handy am Ohr. Der ADAC in München hat die Länder mit Handy-Verboten und die Bußgelder in einer Übersicht zusammengestellt.

Bußgelder drastisch gestiegen

In der Heimat riskieren Autofahrer, die ohne Freisprecheinrichtung im Fahrzeug telefonieren, nicht nur ein Bußgeld von 40 Euro, sondern zudem einen Punkt in Flensburg. In anderen Ländern kann dieses Vergehen wesentlich teurer werden. Die Bußgelder sind seit dem vergangenen Jahr in vielen Ländern gestiegen, mahnen Fachleute des Autoclubs.

Teuer wirds in Norwegen und Italien

Die höchsten Strafen verhängt derzeit Italien mit 155 Euro vor Norwegen (150 Euro), den Niederlanden (140 Euro), der Slowakei (bis zu 135 Euro), Slowenien und Portugal (120 Euro). Im Nachbarland Österreich kostet ein Anruf während der Fahrt 50 Euro, in Kroatien geht es bei 70 Euro los. In der Schweiz sind 65 Euro fällig.

Was man in Schweden beachten muss

In Schweden und Serbien gilt kein ausdrückliches Handy-Verbot. Aber auch dort drohen laut ADAC erhebliche Bußgelder, wenn der telefonierende Autofahrer in einen Unfall verwickelt wird, den Verkehr gefährdet oder unsicher fährt.

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