5G & Co.

Mobilfunk und Gesundheit: Das sagt die Telekom

Kritiker warnen vor möglichen Gesundheitsgefahren durch 5G. Die Telekom verweist dagegen auf die Einhaltung der Grenzwerte an jedem Standort. Und sieht Mobilfunk als sichere Technik an. 5G-Antennen würden zudem besonders effizient arbeiten.

Handymast© Wolfgang Cibura / Fotolia.com

Bonn – Der 5G-Ausbau der Mobilfunknetzbetreiber ist gestartet, erste 5G-Tarife werden bereits angeboten. Doch Kritiker verweisen auf mögliche Gesundheitsschäden durch den neuen Mobilfunkstandard 5G, da für diesen auch mehr Antennen erforderlich sind. Für die Deutsche Telekom (Angebote der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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nahm in dieser Woche Unternehmenssprecher Markus Jodl auf dem YouTube-Kanal des Bonner Konzerns Stellung zu Fragen rund um Mobilfunk und Gesundheit.

Bundesnetzagentur gibt Standorte frei und überprüft Einhaltung der Grenzwerte

Jodl stellt klar, dass die Telekom keine Bewertung von Studien vornehme. Dazu gebe es nationale und internationale Fachgremien. "Unsere Aufgabe ist es die Grenzwerte einzuhalten, und das tun wir an jedem einzelnen Standort." Für die Einhaltung der Grenzwerte sorge in Deutschland die Bundesnetzagentur, die jeden einzelnen Standort freigebe. Sie überprüfe auch, ob die Grenzwerte eingehalten werden. "Sie ist eine Art Antennen-TÜV", so Jod.

Telekom: 5G bis 2025 für 99 Prozent der Bevölkerung

Es gibt Forderungen von Verbänden, den 5G-Ausbau zu stoppen. Hierzu stellt der Telekom-Sprecher klar: "Wir sind der falsche Adressat für eine solche Aufforderung. Wir haben eine andere Aufgabe. Politik, Medien, Öffentlichkeit fordern von uns einen zügigen 5G-Ausbau. Wir haben hohe Frequenzauflagen zu erfüllen. Wir werden deshalb bis 2025 99 Prozent der Bevölkerung und 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgen. Unser Auftrag ist es, das beste Netz zu bauen. Und diesen Auftrag wollen wir erfüllen."

5G-Antenne geht effizient mit Leistung um

Menschen, die sich vor Strahlung fürchten, entgegnet die Telekom: "Unsere Standorte halten alle gesetzlichen Bestimmungen ein. Und deshalb können wir sagen, dass Mobilfunk, so wie wir ihn betreiben, eine sichere Technik ist."

Zudem gehe eine 5G-Antenne besonders effizient mit der Leistung um. "Bisher hat eine Antenne ein Gebiet einfach flächig versorgt. Die 5G-Antenne reagiert darauf, wo welche Kapazität in der Zelle benötigt wird. Das heißt, der Kunde wird bedarfsgerecht bedient. Das ist ein klarer Fortschritt", so der Telekom-Sprecher. Und falls es dennoch zu Schadensersatzforderungen kommen sollte: Die Telekom sei über ihre Betriebshaftpflichtversicherung gegen Schäden aller Art versichert.

Das gilt für die Standortsuche für Mobilfunk-Masten

Jodl äußerte sich auch zur Standortfestlegung von Handy-Masten. "Der Standort muss da stehen wo die Nutzer sind. Kein Standort ist eine Insel-Lösung. Die Physik setzt uns in puncto Kompromiss-Bereitschaft leider Grenzen. Die Telekom teilt der Kommune die Planung neuer Standorte frühzeitig mit. Die Kommune hat die Gelegenheit, ihre Vorstellungen einzubringen."

Der Telekom-Unternehmenssprecher betont: "Ein gleichmäßig ausgebautes Mobilfunknetz sorgt für möglichst niedrige Emissionen. Weil dem Netz wohnt eine Intelligenz inne. Handy-Masten und Handy arbeiten immer mit der niedrigsten Leistung, die notwendig ist, um eine Verbindung aufrechtzuerhalten."

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Jörg Schamberg

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