Projekt Ara

Motorola plant Handys nach Baukasten-Prinzip

Mit dem Projekt Ara will Motorola Smartphones nach dem Baukasten-Prinzip herstellen. Verschiedene Module können dabei zu einem Telefon kombiniert und ausgetauscht werden. Ähnliche Konzepte gab es bereits.

Motorola© Motorola Mobility LLC

New York (dpa/red) - Prozessor, Display, Tastatur, Sensoren oder andere Bauteile können kombiniert und ausgetauscht werden, wie die Google-Tochter Motorola in einem Blogeintrag am späten Montag erklärte. Ara sei eine offene und freie Plattform: "Wir wollen damit bei Hardware das schaffen, was Android bei Software erreicht hat." Das Google-Betriebssystem Android ist zur dominierenden Kraft im Smartphone-Markt geworden, unter anderem weil es verschiedenen Herstellern offensteht.

Phonebloks: Smartphone zum Zusammenstecken

Ein ähnliches Konzept wie Motorola hatte bereits im Sommer der niederländische Designer Dave Hakkens vorgelegt. Er will mit seiner Designstudie Phonebloks die Branche dazu bewegen, ein Steck-Smartphone nach dem Baukasten-Prinzip zu entwickeln. Bislang wird Phonebloks von knapp einer Million Internet-Anwendern, aber von keinem maßgeblichen Smartphone-Hersteller unterstützt.

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