Frequenzvergabe

Netzagentur startet Debatte um 5G-Frequenzen

Die Bundesnetzagentur hat die Debatte um die nächste Frequenzvergabe eröffnet. Um Kapazitäten für die kommende Mobilfunk-Generation 5G bereitzustellen, könnte es wieder zu einer Auktion kommen.

Melanie Zecher, 21.12.2016, 09:38 Uhr (Quelle: DPA)
Funkmast© Gutzemberg / Fotolia.com

Bonn – Die Bundesnetzagentur hat die Debatte um die zukünftige Nutzung von Frequenzen für den superschnellen Mobilfunk eröffnet. "Wir werden für die nächsten Mobilfunkgeneration 5G frühzeitig geeignete Frequenzen zur Verfügung stellen", kündigte der Präsident der Behörde, Jochen Homann, am Dienstag in Bonn an. Dabei geht es unter anderem um schnelle Datenübertragung zwischen Maschinen oder um automatisiertes Fahren. Die Anwendungen werden unter den Begriffen Smart City, Smart Factory und Smart Home zusammengefasst.

Lizenzen für UMTS-Frequenzen laufen ab

Zu den Frequenzen, die hierfür Ende 2020 zur Verfügung stehen, gehören auch die UMTS-Lizenzen, deren Nutzung zu diesem Zeitpunkt abläuft. Im Jahr 2000 waren diese UMTS-Rechte für die Rekordsumme von 50 Milliarden Euro versteigert worden. Ob sie erneut in eine Auktion kommen, ist noch nicht entschieden. Es werde eine frühzeitige Entscheidung angestrebt, um den Unternehmen Planungssicherheit für den Netzausbau zu geben, heißt es in den Orientierungspunkten der Behörde. Die betroffenen Anbieter wurden aufgefordert, bis zum 1. März 2017 ihre Interessen und Nutzungswünsche vorzulegen.

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