Mobilfunk

Neue Firma könnte Telefónica-Frequenzen erhalten

Telefónica will einem Medienbericht zufolge Mobilfunkfrequenzen an ein neu zu gründendes Unternehmen abgeben. Hintergrund sei die geplante Übernahme von E-Plus, die aus wettbewerblichen Gründen von der EU-Kommission geprüft wird.

Handymast© Christian-P. Worring / Fotolia.com

London (AFP/red) - Wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken der EU gegen den Kauf des deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus (www.eplus.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) will sich der spanische Konzern Telefónica einem Bericht zufolge von Mobilfunkfrequenzen in Deutschland trennen. Telefónica habe angeboten, Frequenzen an ein neu zu gründendes Unternehmen in Deutschland abzugeben, berichtete die britische "Financial Times" am Dienstag unter Berufung auf vertrauliche Dokumente. Die EU-Kommission habe das Angebot von Telefónica zur Prüfung an die deutschen Mitbewerber weitergeleitet.

Zu großer Marktanteil

Telefónica ist auch die Muttergesellschaft von o2 (www.o2-online.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) - mit der E-Plus-Übernahme würde sich deshalb die Zahl der Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz in Deutschland von vier auf drei verringern. o2 und E-Plus, das bisher zum niederländischen Konzern KPN gehörte, hätten gemeinsam nach Zahlen vom vergangenen Jahr mehr Kunden als die beiden Konkurrenten Deutsche Telekom und Vodafone.

Furcht vor steigenden Preisen

Die EU-Kommission leitete im Dezember eine Prüfung der Fusion ein und erklärte Ende Februar, sie habe Bedenken gegen das Vorhaben. Die Behörde, die in Europa auch als Wettbewerbshüter agiert, befürchtet unter anderem steigende Preise für die Mobilfunkkunden in Deutschland. Die Entscheidung, ob die Fusion erlaubt, unter Auflagen erlaubt oder verboten wird, muss laut gesetzlichen Fristen bis 14. Mai fallen.

Quelle: AFP

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