Nutzungslimit

o2 o: Bei intensiver Nutzung droht die Kündigung

Im o2 o-Tarif mit Kostenairbag droht laut einem Passus von o2 bei "unangemessen hoher" Nutzung die Kündigung. Der Münchner Mobilfunkanbieter benennt sogar ein Limit – und stiftet damit Verwirrung bei den Kunden.

19.11.2010, 11:20 Uhr
Handytelefonie© Franz Pfluegl / Fotolia.com

München (red) – Um den Tarif o2 o mit Kostenairbag herrscht momentan Verwirrung. Der Tarif hat für Telefonate und SMS im Inland eine Kosten-Obergrenze von 50 Euro. Wird der Betrag erreicht, gilt für den Rest des Monats quasi eine Allnet-Flatrate. Doch o2 (www.o2-online.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) behält sich das Recht vor, bei "unangemessen hoher" Nutzung den Vertrag zu kündigen.

Verwirrung um Nutzungslimit

Für Verwirrung sorgt bei o2-Kunden das von dem Münchner Netzbetreiber auf einer FAQ-Seite benannte Nutzungslimit, wie man zum Beispiel im o2 Forum lesen kann. Denn als "unangemessen hoch" definiert o2 dort das Zehnfache der normalen Nutzung. Der Netzbetreiber orientiert sich dabei an dem Normalnutzer-Profil der Stiftung Warentest, wonach 90 Gesprächsminuten und 50 SMS im Monat üblich sind. Das würde bedeuten: Telefoniert der o2 o-Kunde mehr als 15 Stunden pro Monat ins deutsche Festnetz und Mobilfunknetz und verschickt mehr als 500 SMS im Monat, dann könnte die Kündigung drohen.

o2 rudert zurück

Laut einem Forums-Mitarbeiter von o2 handelt es sich bei den genannten Werten lediglich um Richtwerte, die nicht wörtlich zu nehmen sind. Es sei bisher keinem Kunden wegen übermäßiger Nutzung gekündigt worden und es werde auch in Zukunft keine "massenhaften Kündigungen bei 901 min telefonieren" geben. Wie es weiter heißt, hatte der Münchner Netzbetreiber mit dem Passus für mehr Transparenz sorgen wollen – leider damit aber genau das Gegenteil erreicht. Inzwischen ist die besagte FAQ-Seite nicht mehr online. In den AGBs gibt es zwar einen entsprechenden Passus, es werden aber keine konkreten Zahlen genannt.

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