Viele Vorteile

O2 setzt beim 5G-Ausbau künftig auf "All in One"-Antennen

O2 treibt den Ausbau seines 5G-Netzes voran und nutzt dabei jetzt "All in One"-Antennen, die alle Frequenzbänder und Mobilfunkstandards unterstützen. Das bringt etliche Vorteile.

Jörg Schamberg, 27.10.2021, 10:49 Uhr
O2 All in One AntenneDie neuen "All in One"-Antennen bieten laut Telefónica Deutschland etliche Vorteile.© Telefónica Deutschland

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nutzt in seinem 5G-Netz erstmals eine "All in One"-Mobilfunkantenne. Diese soll nach Angaben von O2 alle Frequenzbänder und Mobilfunkstandards unterstützen. Der Vorteil: Beim 5G-Netzausbau auf 3,6 GHz sind keine zusätzlichen 5G-Antennen zu bestehenden Antennensystemen auf Hausdächern und Mobilfunkmasten erforderlich.

Weniger Platzbedarf und geringere Betriebskosten

Der benötigte Platz und das Gesamtgewicht der Aufbauten der Mobilfunkstandorte reduziere sich. Zudem würden die Betriebskosten um rund 30 Prozent gesenkt. Die neuen Antennen sollen den Netzempfang verbessern sowie die Datenraten und die verfügbare Kapazität erhöhen. Zudem lasse sich Energie sparen.

Der Startschuss für die vom Netzausrüster Huawei gelieferten "All in One"-Antennen für O2 erfolgte im Rahmen des 5G Tech City-Projekts an acht Antennenstandorten im Münchner Norden rund um den O2 Tower und das Olympiagelände. Mit den Antennen sollen sich auch Frequenzbänder kombinieren lassen, so dass O2 künftig höhere Datenraten für sein 5G-Netz anbieten könne. Im Inneren der "All in One"-Antenne wurde ein Mehrantennensystem mit aktiven und passiven Antennen verbaut.

O2: 5G für 50 Prozent der Bevölkerung in Deutschland bis 2022

Der bundesweite 5G-Ausbau des O2-Netzes komme voran. Inzwischen sollen mehr als 3.000 5G-Antennen auf der 3,6 GHz-Frequenz in über 100 Städten funken. Bis 2022 sollen 50 Prozent der Bevölkerung mit 5G versorgt werden, bis Ende 2025 wird eine 5G-Verfügbarkeit für die gesamte Bevölkerung angestrebt.

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