Verstoß gegen Auflagen

Ordnungsgeld gegen Telekom verhängt

Das Landgericht Bonn hat ein Ordnungsgeld in Höhe von 20.000 Euro gegen die Telekom Deutschland GmbH festgesetzt, wie die Verbraucherzentrale Hamburg berichtet. Kunden wurden den Verbraucherschützern zufolge nicht bestellte Leistungen bestätigt.

Telekom© Deutsche Telekom AG

Hamburg/Bonn (red) - Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte den Ordnungsgeldbeschluss beantragt, weil das Unternehmen trotz Gerichtsverbots Kunden Tarifänderungen oder kostenpflichtige Zusatzleistungen bestätigte, die sie nicht bestellt hatten (Beschluss vom 26. November 2013, Az. 11 O 46/11).

Unzulässige Werbemethoden

In zwei Fällen konnten die Hamburger Verbraucherschützer nachweisen, dass die Telekom (www.t-mobile.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) gegen Auflagen des Oberlandesgerichts Köln verstoßen hatte (Urteil vom 21. September 2012, Az. 6 U 75/12). So erhielt Frau G. aus H. eine Auftragsbestätigung über ein Sicherheitspaket, das sie nicht angefordert hatte. Herr P. aus H. wurde auf seinem Mobiltelefon angerufen und bekam eine Auftragsbestätigung für eine kostenpflichtige Option Fremdnetz, obwohl er ausdrücklich erklärte, sich am Telefon nicht mit einem solchen Angebot befassen zu wollen.

Hilfe von der Verbraucherzentrale

Weiteren Betroffene raten die Verbraucherschützer, ihre Erfahrungen der Verbraucherzentrale Hamburg über ihre Internetseite unter www.vzhh.de mitzuteilen.

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