Faltbare Smartphones

Razr 5G: Motorola stellt neues Klapphandy für 1.500 Euro vor

Das razr-Klapphandy von Motorola erscheint in einer überarbeiteten Variante mit 5G, schnellerer Hardware, besseren Kameras und zu einem leicht niedrigeren Preis. Verkaufsstart ist der 14. September 2020.

Christoph Liedtke, 10.09.2020, 13:58 Uhr
Motorola razr 5GMotorola hat das razr 5G an wichtigen Stellschrauben überarbeitet.© Motorola Mobility LLC

Klappe, die zweite: Mit dem razr 5G hat Motorola eine überarbeitete Version des im letzten Jahr vorgestellten Klapphandys enthüllt. Das faltbare Smartphone bietet als Neuerung nicht nur die im Namen ersichtliche 5G-Funktionalität, sondern bessert auch beim OLED-Zweitdisplay nach, das sich nun auch mit beliebigen Apps nutzen lässt.

Im Unterschied zur faltbaren Konkurrenz von Samsung und Huawei, die ausgeklappt nahezu Tablet-Größe erreichen, ist das razr 5G ausgeklappt nur so groß wie ein herkömmliches Smartphone und dürfte zusammengefaltet auch in kleine Hosentaschen passen.

Identisches Display, größerer Akku

Das 6,2 Zoll große OLED-Hauptdisplay mit 876 x 2.142 Pixel bleibt identisch zum Vorgänger. Gestartete Apps auf dem Zweitdisplay lassen sich beim Auffalten nahtlos auf dem Hauptdisplay weiter bedienen. Der Akku ist mit 2.800 mAh etwas größer dimensioniert, fällt aber für ein Smartphone verhältnismäßig klein aus.

Auch die Kameras hat Motorola in der neuen Version des Smartphones überarbeitet. Zwar ist im razr 5G noch immer nur ein Objektiv verbaut, dieses bietet auf der Rückseite nun aber 48 statt 16 MP und besitzt eine optische Bildstabilisierung. Die im aufgeklappten Zustand sichtbare Selfie-Kamera ist in eine Notch eingefasst und löst mit 16 statt 5 MP aus.

Das Design ähnelt dem Vorgänger stark, auch das Scharnier wurde nur in einigen Details überarbeitet. Motorola gibt an, dass es für 200.000 Klappvorhänge ausgelegt ist. Laut eigenen Untersuchungen, soll das für eine mehrjährige Nutzung ausreichen, da durchschnittliche Nutzer ihr razr-Smartphone täglich rund 40 Mal aufklappen, Power-User bis zu 100 Mal.

Mehr Arbeitsspeicher, verdoppelter Speicherplatz

Im Inneren des neuen razr 5G arbeitet mit dem Qualcomm Snapdragon 765G ein Mittelklasse-SoC mit acht Kernen, das alltägliche Aufgaben etwas schneller als der Vorgänger erledigen sollte. Es besitzt zudem mit 8 GB einen größeren Arbeitsspeicher und verdoppelt den erneut nicht erweiterbaren Speicherplatz auf 256 GB. Zusätzlich zur eSIM kann nun auch eine nanoSIM genutzt werden.

Das Motorola razr 5G ist bereits ab dem 14. September 2020 erhältlich, der Preis fällt mit 1.499,99 Euro zwar etwas niedriger aus als beim Vorgänger, es zählt damit aber auch weiterhin zu den teuersten Smartphones auf dem Markt. In Deutschland wird das Gerät ausschließlich in Schwarz verkauft.

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