Baldiges Update

Signal: Sicherer Messenger kündigt weitere Features an

Die auf Datenschutz und Privatsphäre fokussierte WhatsApp-Alternative Signal soll mit einem Update individuelle Wallpaper, ein überarbeitetes Profil und animierter Sticker erhalten. Gruppenanrufe können bereits ab sofort zu acht genutzt werden.

Christoph Liedtke, 12.01.2021, 15:41 Uhr (Quelle: DPA)
Signal LogoSignal soll um weitere Komfort-Funktionen und nette Features erweitert werden.© Signal

Bereits in einigen Tagen soll es losgehen, kündigen die Signal-Macher auf Twitter an. Dann soll der Messenger ein sogenanntes Wallpaper-Feature erhalten: Nutzerinnen und Nutzer können damit für jeden einzelnen Chat einen anderen, individuellen Hintergrund festlegen, wenn sie möchten.

Überarbeitetes Signal-Profil und animierter Sticker

Ebenfalls ein Novum ist den Angaben zufolge ein "Über"-Bereich, in dem sich jede und jeder mit einem Signal-Profil mit einem kurzen Text vorstellen kann - falls gewünscht. Bislang lassen sich nur ein Profilname und ein Profilbild einstellen. Als weitere Neuerung soll es animierte Sticker für Unterhaltungen geben.

Eine Änderung bei Signals Sprach- und Videogruppenchats mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist den Angaben nach bereits umgesetzt worden. Hier können ab sofort nicht nur wie bislang fünf Menschen gleichzeitig miteinander ins Gespräch kommen, sondern acht.

Außerdem können nun auch iPhone-Nutzerinnen und -Nutzer Profilbilder bildschirmfüllend anschauen und in den Einstellungen festlegen, welche Medieninhalte (Bilder, Audio, Video) bei welcher Internetverbindung automatisch heruntergeladen werden sollen. Beides war bisher nur mit Android-Geräten möglich.

Nutzeransturm auf Signal

Der Krypto-Messenger Signal hat in den letzten Tagen ein deutliches Nutzerwachstum verzeichnet. Durch den regelrechten Ansturm war das Anmeldesystem kurzzeitig überlastet. Hintergrund sind die aktualisierten Nutzerbedingungen für WhatsApp, deren Zustimmung Facebook bis zum 8. Februar 2021 von allen Nutzern zwingend einholen muss. Wer nicht zustimmt, kann den Dienst nicht weiter nutzen.

Auch Tesla-CEO Elon Musk dürfte durch seinen Tweet "Use Signal " (zu deutsch: Nutzt Signal) dazu beigetragen haben, dass sich einige Smartphone-Nutzerinnen und -nutzer die App heruntergeladen haben. Musks Tweet wurde wiederum vom Whistleblower Edward Snowden retweeted , der die Aussage präzisierte und zum Twitter-Profil des Messengers verlinkte.

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