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Smarte Gesundheitsgeräte werden von 3,4 Millionen Deutschen genutzt

Um die eigenen Vitalwerte zu überprüfen, nutzen viele Deutsche smarte Gesundheitsgeräte. Deutlich weiter verbreitet sind mit 15,5 Millionen Smartwatches und Fitnessarmbänder, die ebenfalls einige Gesundheitswerte festhalten können.

Christoph Liedtke, 22.02.2021, 13:38 Uhr (Quelle: DPA)
Apple Watch Series 3 GPSStatt smarten Gesundheitsgeräten nutzen immer mehr Menschen Smartwatches, die auch einige Vitalwerte aufzeichnen können.© Apple Inc.

Ob Blutdruck, Blutzucker, Körpergewicht - wenn es um ihre Gesundheitswerte geht, setzen viele Menschen auf smarte Technik. Im ersten Quartal 2020 nutzten 3,4 Millionen Menschen in Deutschland mit dem Internet verbundene Geräte, die Vorsorge und Behandlung im Alltag erleichtern sollen, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Das entspreche knapp 5 Prozent der Bevölkerung ab zehn Jahren, hieß es über die im vergangenen Jahr erstmals vorgenommene Erhebung.

Smartwatches deutlich weiter verbreitet als Gesundheitsgeräte

Deutlich wurde dabei ein Altersgefälle: Während 4 Prozent der 10- bis 24-Jährigen und 6 Prozent der 25- bis 54-Jährigen smarte Gesundheitsgeräte nutzten, waren es bei den 55-Jährigen und Älteren nur knapp 3 Prozent.

Während internetfähige Gesundheitsgeräte den Angaben zufolge bislang eher selten genutzt werden, sind Smartwatches, Fitnessarmbänder und Aktivitätstracker deutlich verbreiteter. Sie wurden im 1. Quartal 2020 von 15,5 Millionen Menschen verwendet - das entspricht einem Anteil von 21 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren.

EU-weit nutzten 19 Prozent Smartwatches und Fitnessarmbänder

Mit Blick auf die Europäische Union nutzten im vergangenen Jahr rund 5 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 16 und 74 Jahren smarte Gesundheitsgeräte. Dänemark liegt dabei mit einem Bevölkerungsanteil von 12 Prozent ganz vorn. Auch im EU-Vergleich sind Smartwatches, Fitnessarmbänder und Co mit durchschnittlich 19 Prozent deutlich weiter verbreitet. In diesem Bereich liegt Tschechien (35 Prozent) vor Finnland (33 Prozent) und Estland (31 Prozent).

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