Marktsituation

Smartphone-Verkäufe brechen weltweit um 20 Prozent ein

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch im zweiten Quartal 2020 spürbar auf den Smartphone-Markt aus und beschert fast allen Herstellern deutliche Verkaufsrückgänge, einzig Apples Absätze mit iPhones bleibt nahezu konstant.

Christoph Liedtke, 27.08.2020, 10:47 Uhr
WhatsApp ChatDie Corona-Pandemie macht den Smartphone-Herstellern weiterhin zu schaffen.© kantver / Fotolia.com

Eine neue Analyse von Gartner zeigt, wie stark sich die Corona-Pandemie auch weiterhin auf den Smartphone-Markt niederschlägt. Demnach wurden im zweiten Quartal 2020 insgesamt rund 295 Millionen Smartphones verkauft, ein Minus von satten 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damals wurden mehr als 370 Millionen ausgeliefert.

Samsung mit stärkstem Einbruch unter den größten fünf Herstellern

Den größten Verkaufsrückgang muss dabei Samsung hinnehmen. Das Unternehmen hinter den Galaxy-Modellen verkaufte mit rund 54,8 Millionen Smartphones 27 Prozent weniger als noch vor einem Jahr, kann sich damit aber weiterhin auf dem ersten Platz behaupten. Der südkoreanische Hersteller liefert sich jedoch mit Huawei ein Kopf-an-Kopf-Rennen, die mit 54,1 Millionen Smartphones nur ein Minus von 6,8 Prozent verzeichnen.

Ungeachtet des negativen Trends seiner Mitstreiter kann Apple die Verkäufe weitestgehend stabil halten, beansprucht aber auch weiterhin den dritten Platz auf dem Smartphone-Markt für sich. Das Unternehmen aus Cupertino lieferte im zweiten Quartal dieses Jahres 38,4 Millionen iPhones aus, ein Rückgang von nur 0,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahr.

Auch Xiaomi und Oppo mit deutlichem Minus

Auf den nachfolgenden Plätzen finden sich mit Xiaomi und Oppo zwei weitere chinesische Unternehmen, die mit 21,5 beziehungsweise 15,9 Prozent stärkere Verkaufsrückgänge zu beklagen haben. Im aktuellen zweiten Quartal 2020 verkauften sie 26,1 respektive 23,6 Millionen Geräte. Die weiteren Hersteller werden von den Gartner-Analysten gebündelt unter "Andere" aufgelistet, mit rund 97,7 Millionen ausgelieferten Geräten verzeichnen sie damit ein Minus von 28,8 Prozent.

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