Zwischenstand

So läuft die 5G-Auktion: Erste Milliarde geknackt

Nach einer Woche haben die Gebote bei der 5G-Auktion die erste Milliarde geknackt. Insgesamt geht man von Erlösen zwischen drei und üfnf Milliarden Euro aus. Besonders begehrt sind Frequenzblöcke mit hoher Reichweite.

Jörg Schamberg, 27.03.2019, 18:25 Uhr
5G© jamesteohart/ Fotolia.com

Mainz - Seit dem 19. März liefern sich die drei Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland sowie der Neueinsteiger 1&1 Drillisch bei der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur eine Bieterschlacht um die zu vergebenen 41 Frequenzblöcke für den kommenden Mobilfunkstandard 5G. Zum Abschluss der 75. Auktionsrunde am Ende des siebten Auktionstages am 27. März 2019 kletterte die Summe der Gebote auf über eine Milliarde Euro (1.032 Milliarden Euro).

2-GHz-Frequenzbereich: Höchstes Einzelgebot liegt bei fast 59 Millionen Euro

Konkret lag die Summe der Gebote eigentlich bei über 956 Millionen Euro. Hinzu kommen aber weitere fast 76 Millionen Euro als Zahlungsverpflichtung aufgrund zurückgenommener Höchstgebote.

Nach aktuellem Stand (Runde 75) verfügen die Telekom und Vodafone im 2-GHz-Frequenzbereich (insgesamt zwölf Frequenzblöcke) über Höchstgebote für jeweils vier Frequenzblöcke, Telefónica Deutschland kommt derzeit auf drei Frequenzblöcke, einen einzigen kann sich 1&1 Drillisch sichern. Das höchste Gebot für einen einzelnen Frequenzblock im 2-GHz-Bereich kommt mit fast 59 Millionen Euro von Vodafone.

3,6-GHZ-Frequenzbereich: 1&1 Drillisch ist mit Höchstgeboten für vier Frequenzblöcke Schlusslicht

Im 3,6-GHz-Bereich werden 29 Frequenzblöcke versteigert. Die Höchstgebote für die Frequenzblöcke 17 bis 19 hatte 1&1 Drillisch bereits in Runde 70 wieder zurückgenommen. Auch nach Runde 75 gab es für diese drei Frequenzblöcke keine neuen Gebote. Die Telekom und Vodafone kommen jeweils auf Höchstgebote für sieben Frequenzblöcke, Telefónica Deutschland liegt bei acht Frequenzblöcken vorne. 1&1 Drillisch hält noch Höchstgebote für vier Frequenzblöcke.

Erwartet werden nach Abschluss der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur, die noch mehrere Wochen andauern könnte, Gesamterlöse zwischen drei und fünf Milliarden Euro.

Wissenswertes zum Thema
Zum Seitenanfang
Der BT-Navigator
Quicklinks