Infrastruktur-Partnerschaft

Telefónica: 1.000 Basisstationen erhalten Anbindung an Unitymedia-Netz

Telefónica Deutschland will mindestens 1.000 weitere Mobilfunkstandorte fit für 5G machen und lässt sie an die Glasfaser-Infrastruktur des Unitymedia-Kabelnetzes anschließen. Die Kooperation soll langfristig angelegt sein.

Telefónica Germany Zentrale MünchenTelefónica Deutschland hat eine langfristige Infrastruktur-Partnerschaft mit Unitymedia vereinbart.© Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

München – Der Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland (Handytarife von O2) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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will sein Mobilfunknetz weiter für den zukünftigen Mobilfunkstandard 5G vorbereiten. Zu diesem Zweck sollen mindestens 1.000 Mobilfunkstandorte des O2-Netzes an die Glasfaser-Infrastruktur des Kabelnetzbetreibers Unitymedia angebunden werden. Das teilte Telefónica Deutschland am Donnerstag mit. Der in Köln ansässige Anbieter Unitymedia ist in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg aktiv und ermöglicht in ersten Städten bereits Gigabit-Speed per Kabelnetz.

O2-Netz wird durch Anbindung an Unitymedia-Netz stabiler und schneller

Kunden von Telefónica Deutschland sollen dank der Kooperation von einem "verbesserten Netzerlebnis" profitieren. So könne Telefónica in seinem Netz höhere Datenraten, mehr Kapazität und kürzere Latenzzeiten anbieten. Der Mobilfunknetzbetreiber bereitet sein Netz durch die Zusammenarbeit mit Unitymedia auch auf eine weiter steigende Datennutzung vor. Aber auch für Unitymedia sollen sich Vorteile ergeben: Die durch die Kooperation erzielen Erlöse könnten in den eigenen Netzausbau investiert werden.

"Mit Unitymedia haben wir einen weiteren starken Partner gewonnen, der uns leistungsstarke Glasfaseranbindungen an unseren Mobilfunkstandorten zur Verfügung stellen kann. Durch diese Kooperation beschleunigen wir den Ausbau und stärken die Leistungsfähigkeit unseres Mobilfunknetzes", so Cayetano Carbajo Martín, Vorstand und Technikchef von Telefónica Deutschland. Das O2-Netz würde besser, stabiler und schneller.

Langfristige Instrastruktur-Partnerschaft von Telefónica und Unitymedia

In den drei Bundesländern, in denen Unitymedia tätig ist, verfüge der Kabelnetzbetreiber über eines der größten zusammenhängenden Glasfaser-Kabelnetze in Europa. Die Kabelanschlüsse seien sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen vorhanden. Die Infrastruktur-Partnerschaft für den künftigen 5G-Ausbau sei langfristig angelegt und gebe Planungssicherheit. Wie die Lage allerdings aussieht, wenn Unitymedia von Vodafone - und damit einem Konkurrenten von Telefónica Deutschland - übernommen wird, ist derzeit noch unklar.

Unitymedia will laut Telefónica Deutschland nach Abschluss der technischen Vorbereitungen zeitnah mit der Anbindung der O2-Mobilfunkstandorte an sein glasfaserbasiertes Netz beginnen. Konkret werde eine Anbindung geschaffen zwischen der jeweiligen Basisstation vor Ort und dem nächsten Knotenpunkt im O2-Mobilfunknetz.

In diesem Jahr habe Telefónica Deutschland für insgesamt mindestens 9.000 Mobilfunkstandorte eine Lösung zur Anbindung an schnelle Infrastrukturen gefunden. Damit würden schrittweise die Voraussetzungen für die Nutzung von 5G geschaffen.

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