Wettbewerb

Telekom will gemeinsam mit Kommunen "Funklöcher jagen"

Die Telekom will Gemeinden ohne LTE-Versorgung die Chance geben, sich für einen Ausbau des Mobilfunknetzes zu bewerben. 50 "weiße Flecken" sollen mit der Aktion "Wir jagen Funklöcher" bis Ende 2020 beseitigt werden.

Melanie Zecher, 21.08.2019, 09:40 Uhr
Handy Empfang© Petair / Fotolia.com

Bonn – Die Telekom will beim Ausbau des Mobilfunknetzes neue Wege gehen. Im Rahmen der Aktion "Wir jagen Funklöcher" sollen 50 Funklöcher geschlossen werden. "Kommunen können durch die Aktion aktiver Partner in unserem Mobilfunkausbau werden", sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland.

Üblicherweise entscheidet die Telekom, wo ein neuer Standort entstehen soll. Angesprochen sind besonders Kommunen, die bei diesen Erwägungen, die sich auf technische und wirtschaftliche Bewertungen stützen, immer wieder durchs Raster fallen.

Wie können Kommunen mitmachen?

An "Wir jagen Funklöcher" kann jede Kommune teilnehmen, die auf ihrem Gebiet ein LTE-Funkloch hat. Die Gemeinden geben ihre Bewerbung auf der Webseite www.telekom.com/wirjagenfunkloecher ab. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November 2019. Nötig ist unter anderem ein Beschluss des Gemeinderats. Gebraucht wird auch ein Standort für eine Antenne auf einem Dach oder eine freie Fläche für einen Mast. Im Gegenzug errichtet und betreibt die Telekom dort einen LTE-Standort. Die Telekom baut im Jahr rund 2.000 Antennen-Standorte neu auf. Die Aktion "Wir jagen Funklöcher" ergänzt dieses jährliche Programm.

Schnellere Errichtung neuer Funkmasten

Der Antennen-Standort in den ausgewählten Kommunen soll bis Ende 2020 in Betrieb gehen. In der Regel dauert es heute laut der Telekom rund zwei Jahre, einen Mobilfunk-Standort in Betrieb zu nehmen.

Zum Seitenanfang
Der BT-Navigator
Quicklinks