Zurückhaltung

Viele LTE-Handys noch nicht im schnellen Netz

Die meisten Deutschen wissen mittlerweile mit dem Begriff LTE etwas anzufangen. Das sah vor einem Jahr noch etwas anders aus. Trotzdem werden viele LTE-fähige Smartphones noch nicht im entsprechenden Netz eingesetzt.

Handy© goodluz / Fotolia.com

Stuttgart/München (red) - Konnten im letzten Jahr noch ganze 42 Prozent der Befragten nichts mit dem Begriff LTE anfangen, sind es 2013 nur noch 17 Prozent. Das ermittelte der Deloitte Global Mobile Consumer Survey 2013 - Fast Forward for Mobile Data, an dem weltweit über 37.000, in Deutschland rund 2.000 Mobilfunknutzer teilgenommen haben.

Viele LTE-Smartphones noch ohne LTE

Vor allem die LTE-Fähigkeit von Smartphones hat zur größeren Bekanntheit insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe beigetragen. Allerdings werden über die Hälfte der LTE-fähigen Geräte nicht in den neuen Netzen genutzt - und nur ein knappes Drittel der LTE-Kunden zahlt auch einen Mehrpreis für die neuen Dienste.

Immerhin weiß der neue Standard mit Geschwindigkeit zu überzeugen: 61 Prozent finden LTE deutlich schneller als UMTS. Die Nutzungsgewohnheiten hat dies aber bislang nicht verändert: E-Mail, Nachrichten, Navigation und soziale Netzwerke stehen im Vordergrund.

Netzqualität ist Nutzern wichtig

Qualität zählt - jedenfalls bei den Netzen. Stand in den vergangenen Jahren noch der Preis deutlich im Vordergrund, so wechseln Mobilfunknutzer inzwischen zu Anbietern mit leistungsfähigen Netzinfrastrukturen. Flatrates werden nur von 19 Prozent bevorzugt. Transparenz scheint jedoch Mangelware bei nahezu allen Angeboten: Über 40 Prozent der Survey-Teilnehmer kennen die Höhe des in ihrem Tarif inkludierten Datenvolumens nicht und halten sich entsprechend zurück.

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