Firmware-Update

Vodafone: Erstes 5G-Smartphone kann 5G-Standalone nutzen

Das Oppo Find X3 Pro erhält ein Firmware-Update und kann danach als erstes Smartphone das 5G-Standalone-Netz von Vodafone nutzen. Weitere 5G-Smartphones sollen in Kürze folgen.

Jörg Schamberg, 30.04.2021, 11:44 Uhr
Vodafone 5G Standalone Smartphone© Vodafone Deutschland

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ermöglicht jetzt ersten Smartphones die Nutzung von 5G-Standalone. Dabei nutzt auch das Kernnetz von Vodafone komplett die schnelle 5G-Infrastruktur. LTE als Basis wird für 5G-Standalone nicht mehr benötigt. Als erstes Smartphone erhalte das Oppo Find X3 Pro 5G voraussichtlich ab dem späten Nachmittag des 30. April ein entsprechendes Firmware-Update.

"5G Core Network"-Option kostenfrei zum 5G-Tarif hinzubuchbar

Das Software-Update erlaube es dem 5G-Smartphone von Oppo sind auch in das 5G Standalone-Netz einzuwählen. Kunden sollen dann die Wahl haben: Sie können künftig das 5G Non-Standalone oder 5G-Standalone nutzen. An ersten Orten erfolge die Datenübertragung durch 5G-Standalone in Echtzeit. In den 5G-Tarifen von Vodafone könne die 5G Core Network-Option kostenfrei hinzugebucht werden. Dies sei telefonisch oder über die "MeinVodafone"-App realisierbar.

Zur Freischaltung des Firmware-Updates hatten Netz-Experten von Vodafone in den vergangenen sechs Monaten mit den Technikern von Oppo, Qualcomm und Ericsson zusammengearbeitet. Die Live-Tests und Freigabe-Prozesse seien in Rekordzeit erfolgt, so Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. In Kürze sollen weitere Smartphones 5G-Standalone unterstützen. Vodafone nennt beispielsweise die 5G-Smartphones der Galaxy S21-Serie von Samsung, die bald ein Firmware-Update erhalten sollen.

Oppo Find X3 Pro

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Geringe Latenzzeiten und geringerer Stromverbrauch

Alle 1.000 Antennen an 300 Standorten im 3,5 Gigahertz-Bereich seien an das erste 5G-Rechenzentrum von Vodafone in Frankfurt am Main angebunden worden. In den 3,5 Gigahertz-Stationen im Großraum Frankfurt sollen Vodafone-Kunden von geringen Latenzzeiten von 10 bis 15 Millisekunden profitieren können. In anderen Regionen Deutschland würden die Latenzzeiten wegen der größeren Distanz wenige Millisekunden höher liegen.

Bislang galten Latenzzeiten von 35 bis 40 Millisekunden im Mobilfunk als normal. 5G-Standalone reduziere den Energieverbrauch um rund 20 Prozent, da keine Einwahl in zwei Netze gleichzeitig mehr erforderlich sei. Die Akkulaufzeiten verlängern sich somit. Auch die Reichweite der 5G-Stationen erhöhe sich und könne einen größeren Umkreis versorgen. 5G-Standalone mache zudem Network Slicing zum Alltag. Für spezielle Anwendungen könnten beispielsweise Unternehmen, TV-Sendern oder Sportveranstalter für begrenzte Zeit Teil-Netze mit garantierten Bandbreiten im 5G-Netz buchen.

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