5G-Entwicklung

Vodafone: In Nordrhein-Westfalen funkt der erste 5G-Mast

Premiere für Vodafone: Auf einem Testgelände in Aldenhoven hat der Mobilfunknetzbetreiber seinen ersten deutschen 5G-Funkmast in Betrieb genommen. Mit Partnern wie Audi, Continental und der Deutschen Bahn forscht Vodafone an 5G-Konzepten.

Jörg Schamberg, 31.10.2018, 10:07 Uhr
Vodafone 5G Mobility LabDer erste 5G-Mast von Vodafone funkt jetzt auf dem Testgelände in Aldenhoven.© Vodafone GmbH

Düsseldorf/Aldenhoven – Der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber Vodafone (Handytarife von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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hat im 5G Mobility Lab auf dem 400.000 Quadratmeter großen Testgelände im nordrhein-westfälischen Aldenhoven seinen ersten 5G-Funkmast in Deutschland in Betrieb genommen. Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, dass die Deutsche Bahn, e.GO, Audi und Continental erste 5G-Partner von Vodafone sein werden. Zugleich gab es eine weitere Premiere: Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter stellte sich in Aldenhoven dank 5G erstmals als Hologramm in einem fahrenden Elektrokleinbus e.GO Mover einem Interview. Er selbst befand sich dabei 70 Kilometer entfernt in der Vodafone-Zentrale in Düsseldorf.

Mehr Sicherheit im Auto- und Zugverkehr sowie smarte Industriehallen

"Wir sind der 5G-Partner der deutschen Wirtschaft. Wir helfen Zügen Gefahren zu sehen. Wir machen den Fahrersitz im Auto zur Fernsehcouch. Wir lassen Deutschlands Industriehallen mit 5G zu Smart Factories werden. Und wir schaffen mit 5G neue Formen der Kommunikation – mit Hologrammen machen wir aus langweiligen Videokonferenzen persönliche Erlebnisse. Sogar im fahrenden Auto", so Ametsreiter.

Mit der Aachener e.GO Mobile AG will Vodafone in Kürze im neuen Werk von e.GO Mobile in Aachen Rothe Erde die erste 5G-Produktionsstätte in Deutschland starten. Mit der Deutschen Bahn wird Vodafone 5G entlang einer Teststrecke der Erzgebirgsbahn zwischen den sächsischen Orten Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg ausbauen. Dort soll getestet werden, wie Züge dank schneller 5G-Verbindung Hindernisse und Gefahren auf den Gleisen selbständig erkennen und darauf reagieren. Ein weiterer 5G-Partner ist Audi. Gemeinsam mit dem Auto-Hersteller arbeite Vodafone an der 5G-Kommunikation von Fahrzeugen untereinander. Fahrzeuge sollen in das Internet der Dinge integriert werden.

5G ermöglicht Echtzeitkommunikation zwischen Autos

Im 5G Mobility Lab forscht Vodafone seit mehr als einem Jahr an Zukunftskonzepten für die Mobilität. Autos würden per Mobilfunk miteinander sprechen. In Kooperation mit der Automobilbranche optimiere Vodafone das Zusammenspiel von Mobilfunk, Sensoren, Kamerasystemen und weiteren Technologien. Das Ziel: Höchstmögliche Sicherheit für den Straßenverkehr der Zukunft. Dies soll unter anderem durch den Echtzeit-Austausch von Daten der Autos miteinander möglich werden. An einem "5G-Schutzschild" für Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr sowie an dem "5G-Stau-Warner" zur Vermeidung von Auffahrunfällen auf der Autobahn forscht Vodafone zusammen mit Continental.

Bis zur kommerziellen Verfügbarkeit 5G-fähiger Endgeräte für Privat- und Geschäftskunden setzt Vodafone 5G zunächst an Industriestandorten ein.

5G-Maschinennetz und Einsatz von "5G Beam"

An rund 90 Prozent der LTE-Masten von Vodafone funke bereits das 5G-Maschinennetz. Bis zu 50.000 Dinge könnten von einer einzigen Mobilfunkantenne gleichzeitig vernetzt werden. Zudem sei an ersten Orten in Deutschland die aktive und intelligente Antennen-Technologie "5G-Beam" aktiviert. Damit würden zahlreiche Kunden zeitgleich und gezielt mit hohen Bandbreiten versorgt. Bis zu 128 speziell angeordnete winzige Antennen kommen dabei zum Einsatz. Laut Vodafone könne die "5G Beam"-Technologie in Kombination mit dem Angebot GigaCube in ländlichen Regionen als DSL-Ersatz dienen.

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