Urlaubstipps

Wenn die Einladung zum Einbruch via Twitter kommt

Ein nett gemeinter Urlaubsgruß wie "Zwei Wochen Sonne, Strand und Meer" in sozialen Netzwerken kann fatale Folgen haben, denn unter Umständen lädt so man findige Einbrecher zu sich nach Hause ein. Wir sagen, worauf man achten sollte.

30.06.2010, 13:51 Uhr
Handytelefonie© Franz Pfluegl / Fotolia.com

Wiesbaden (red) – Immer mehr Deutsche nutzen im Urlaub das Internet, um Grüße nach Hause zu schicken. In sozialen Netzwerken wie Facebook, Wer-kennt-wen oder Twitter kann man Botschaften und Fotos aus dem Sommerurlaub mit Freunden und der Familie teilen. Eine Mitteilung wie "Zwei Wochen Sonne, Strand und Meer - Grüße von unserer Lieblingsinsel" kann aber nicht nur Freunde interessieren - sondern unter Umständen auch findige Einbrecher, warnt der Versicherer R + V.

Bei Adressen auf der Hut sein

Internetnutzer würden in den Netzwerken oft sogar ihre komplette Adresse angeben. Das mache es Langfingern leicht und sie könnten während des Urlaubs ungestört in die Wohnung einsteigen, erklärt Michael Urban vom R+V. Er empfiehlt, im Internet nur die Daten öffentlich zu zeigen, die man Fremden auf der Straße anvertrauen würde. So sollte man bei der Angabe von Aufenthaltsorten auf der Hut sein - egal, ob man einen Urlaub vorher ankündigt oder live von unterwegs berichtet. Und auf keinem Fall sollte die Heimatadresse für jeden sichtbar sein.

Worauf man noch achten sollte:

  • Keine Fotos des Wohnhauses im Internet einstellen - das erleichtert Kriminellen die Recherche.
  • Nicht mit dem Kauf teurer technischer Geräte prahlen. Das könnte Diebe dazu veranlassen, einen Einbruch zu wagen.
  • Einstellungen der Internetseiten überprüfen, damit wirklich nur Freunde und Familie private Informationen zu Gesicht bekommen. Nur ausgewählte Informationen öffentlich zugänglich machen.
  • Bei unbekannten Kontaktanfragen genau hinschauen, ob sie vertrauenswürdig sind und im Zweifelsfall lieber ablehnen.
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