Elektrosmog

Wie man schädliche Smartphone-Strahlung vermeidet

Smartphones werden immer beliebter, doch ob die Funkstrahlung, die von den Geräten ausgeht, für den Nutzer schädlich ist, ist wissenschaftlich bisher noch nicht mit letzter Sicherheit zu klären. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte sie als möglicherweise krebserregend ein.

15.08.2011, 14:12 Uhr
Telefongespräch© goodluz / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Wie man die Strahlung möglichst vermeiden kann, dazu hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen einige nützliche Tipps zusammengestellt: So sollte man schon beim Kauf darauf achten, ein Gerät mit niedriger Strahlung zu erwerben. Wie hoch genau diese ist, erkennt man am sogenannten SAR-Wert. Dieser zeigt an, wie viel Strahlung vom Körper aufgenommen wird. Empfohlen ist ein Wert von 0,6 Watt pro Kilogramm Körpergewicht.

Beim Kauf auf SAR-Wert achten

Der gesetzliche Höchstwert liegt bei zwei Watt. Die SAR-Werte-Liste des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) kann Verbrauchern helfen, ein Smartphone mit niedrigen Werten zu finden. Außerdem sollte man bei längeren Gesprächen, wenn möglich, ein Festnetz-Telefon vorziehen. Je näher man sich beim Telefonieren an einem Funkmast befindet, umso höher ist übrigens der Strahlungswert des Mobiltelefons - was daran liegt, dass hier das elektromagnetische Feld am stärksten wirkt. Außerdem sollte man während eines längeren Gesprächs das Smartphone nicht immer am gleichen Ohr halten. Noch besser ist die Nutzung eines Head-Sets, denn durch die größere Entfernung zum Telefon nimmt auch die Strahlungsbelastung ab.

Weniger Handy-Strahlung bei besserem Empfang

Auch ein guter Empfang hilft, die Strahlung abzumildern, denn das Smartphone muss dann nicht mit voller Leistung senden. Wer im Auto telefoniert, ist übrigens höheren Strahlenwerten ausgesetzt, da die Karosserie, die ja aus Metall besteht, wie ein Reflektor für die Strahlen wirkt. Das gilt übrigens auch für Garagen, Keller oder Züge - also besser draußen telefonieren. Da Kinder in aller Regel empfindlicher auf Umwelteinflüsse reagieren, sollten sie möglichst selten ein Smartphone nutzen dürfen. In diesem Zusammenhang muss man auch daran denken, dass Funkstrahlung grundsätzlich von vielen kabellosen Geräten ausgeht, beispielsweise Computern, Radioweckern und WLAN-Modems.

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